ſoll ihre Wunden en? Das werden ten Verwundeten, erde ich Tag und bereiten und ihre ich im Lzareth das rechte Bein zu uns, und den nund ihm zigen, kann, wenn man die Kinder ihren auf einem ſteht, und ein tüchtiger
ichtmeiſter. Einen är, und vill ihn nzareth biſt und cht gedacht. Wos
wir die Verwun⸗
Die Leonore vot
Charpie zupfen, Hemden und Klei⸗
Blick auf Lonore des Zinners ein die kein Wort der Wachtmeiſte raſch zupfen, Bandagen e
e Mutter hat
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Euch Frauen ziemt es, Charpie zu zupfen, Suppe zu kochen, die Bleſ⸗ ſirten zu pflegen und Hemden für ſie zu nähen. Der Krieg ſelber aber iſt Männerſache. Doch halt, Frau, ehe Du mir ſagſt, was der Carl für unſere Bleſſirten thun ſoll, muß ich Dir noch Eine Frage vorlegen, und zwar eine ſehr traurige und ſchlimme Frage. Wovon ſollen wir denn eigentlich alle Ausgaben für unſere Bleſſirten, die wir im Hauſe pflegen wollen, beſtreiten? Wir ſind leider arme Leute, die von ihrer Hände Arbeit leben. Das kleine Häuschen hier, meine In⸗ validenpenſion von drei Thalern monatlich, das iſt unſer ganzes Ver⸗ mögen, und wäreſt Du nicht zum guten Glück die geſchickteſte Friſeu⸗ rin in ganz Potsdam und könnte ich nicht noch nebenher mit meiner Korbflechterei einige Thaler verdienen, und wäre Leonore nicht die beſte Weißzeugnätherin, ſo möchte ich wohl wiſſen, wovon wir hätten leben ſollen und den Carl auf's gelehrte Gymnaſium gehen laſſen, wie er's ſo ſehr wünſchte. Aber wenn wir nun die Bleſſirten pflegen und für ſie arbeiten, ſo wird's uns leider bald am Nothwendigſten fehlen.
Hab' das Alles bedacht, Alter, rief die Frau eifrig. Hör' nur zu. Der Carl will doch auch ſeinen Antheil haben an den Opfern für's Vaterland, er wird auch nicht müßig bleiben wollen, während Jeder ſeine Hände regt, um für das Vaterland zu arbeiten. Da er nicht Soldat werden und für das Vaterland fechten kann, ſo muß er ſeinen Kopf gebrauchen für das Vaterland. Er macht alſo eine An⸗ zeige im Intelligenzblatt und ſagt: da ich leider wegen meiner Jugend, und weil ich noch nicht confirmirt bin, von der Militair-Commiſſion zurückgewieſen bin und nicht Soldat werden kann, ſo bitte ich edle Vaterlandsfreunde, daß ſie mir Gelegenheit geben durch Ertheilen von Privatſtunden ſo viel zu verdienen, um für das Honorar einen heim⸗ kehrenden Bleſſirten pflegen und ernähren zu können bis zu ſeiner voll⸗ ſtändigen Geneſung.
Ja, ja, das iſt ſchön, das will ich thun, rief Carl freudig. Dann werden doch alle Menſchen erfahren, weshalb ich nicht Soldat geworden bin und ich werde doch auch etwas für das Vaterland verdienen können. Oh, ich werde ſchon Schüler bekommen, denn meine Lehrer ſind mit mir zufrieden und ich bin ja ſchon nach Prima verſetzt. Ich kann


