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transportirt, nicht wahr? Wer ſoll ſie pflegen, wer ſoll ihre Wunden verbinden, ihnen Nahrung reichen und bei ihnen wachen? Das werden wir Frauen thun! Das iſt unſere Arbeit! Die erſten Verwundeten, die in Potsdam einziehen, die pflege ich, bei denen werde ich Tag und Nacht Wache halten, für die werde ich die Nahrung bereiten und ihre Wunden verbinden. Den erſten Bleſſirten aber, den ich im Lazareth finde, und dem, wie meinem herzliebſten Wachtmeiſter, das rechte Bein amputirt worden, den nehmen wir ganz und gar zu uns, und den kannſt Du hier pflegen, Alter, und kannſt ihn tröſten und ihm zeigen, daß man doch ganz glücklich und zufrieden leben kann, wenn man auch nur noch Ein Bein hat, und daß die Frau und die Kinder ihren Alten eben ſo lieben, ob er auf zwei Beinen oder auf einem ſteht, vorausgeſetzt, daß er nur ſonſt ſeinen Mann ſteht und ein tüchtiger und ganzer Kerl iſt!
Haſt Recht, Alte, ſo ſoll es ſein! jubelte der Wachtmeiſter. Einen Bleſſirten mit'nem abgeſchoſſenen Bein, den nehmen wir in's Haus, und ich will ihn pflegen, als ob er mein Bruder wär', und will ihn lehren ſeinen Stelzfuß gebrauchen, während Du im Lazareth biſt und die Andern pflegſt. Aber an die Kinder haſt Du nicht gedacht. Was ſoll denn die Leonore und der Carl thun, während wir die Verwun⸗ deten pflegen?
Sie ſollen uns helfen, ſagte die Frau raſch. Die Leonore vor allen Dingen wird viel zu thun haben. Sie wird Charpie zupfen, Krankenſuppen kochen, Bandagen waſchen und auch Hemden und Klei⸗ dungsſtücke nähen.
Der Invalide warf einen raſchen verſtohlenen Blick auf Leonore hinüber. Sie ſtand hochaufgerichtet in der Mitte des Zimmers; ein ſtolzes, verächtliches Lächeln umſpielte ihre Lippen, die kein Wort der Erwiederung hatten für die Pläne ihrer Mutter.
Aber was wird der Carl thun? fragte der Wachtmeiſter raſch. Er kann doch nicht auch, wie Leonore, blos Charpie zupfen, Bandagen waſchen, Suppe kochen und Hemden nähen?
Vater! rief Leonore vorwurfsvoll.
Still, ſagte er faſt ſtrenge, ſtill, Leonore. Die Mutter hat Recht,
Euch Frauen ſiten zu pfle gber iſt Män Curl für unſ votlegen, un ſollen wir de im Hauſe pfl von ihrer Hü validenpenſior mögen, und! rin in ganz Korbflechterei beſte Veißzen leben ſollen; nie ers ſo ſe und für ſie m Hab' de ſu. Der Co fürs Vaterl Rder ſeine nicht Soldat ſeinen Kpf ſi jn Iut und will ich ſrücgenieje Buterlandfr hbaſſunde ihrenden B Jo, ja, vaden doch 6 und ich Ohich we
mir mfe zuſriede


