IV. Der Diplomat.
Seit einer Stunde befand ſich der Staatskanzler von Hardenberg in dem Kabinet des franzöſiſchen Geſandten Grafen St. Marſan, und Beide hatten in eifrigen und ernſten Verhandlungen die neue Stellung Preußens und die Garantien, welche es Frankreich für die Aufrichtig⸗ keit ſeines Bündniſſes darbot, erwogen. Graf St. Marſan fühlte ſich vollkommen zufrieden geſtellt und beruhigt, und nachdem er den Brief des Königs Friedrich Wilhelm an den König von Neapel, und das Abſetzungsdecret für York geleſen, hatte ſein Antlitz ſich völlig wieder aufgeklärt. Er hatte dem Staatskanzler mit zärtlichen Händedrücken verſichert, daß nun dieſe fatale Angelegenheit auch nicht den kleinſten Schatten einer Wolke zwiſchen Preußen und Frankreich zurücklaſſen werde, und daß auch ſein erhabener Kaiſer gewiß von der Aufrichtig⸗ keit der anhänglichen Geſinnungen des Königs jetzt überzeugt ſein werde.
Und ſetzen Sie hinzu, daß der Kaiſer ſich damit auch zugleich von meinen anhänglichen Geſinnungen überzeugt ſehen wird, ſagte Harden⸗ berg lächelnd. Der Kaiſer Napoleon hat, wie ich weiß, mir leider oft gemißtrauet und in mir eine ſeiner Größe widerſtrebende Geſinnung vermuthet. Von heute an wird Se. Majeſtät indeſſen zugeſtehen müſſen, daß ich zu ſeinen unwandelbarſten und treueſten Anhängern gehöre. Ich bin es geweſen, der den König zu dieſem treuen und unbedingten Feſthalten an Frankreich vermocht hat. Sie wiſſen es, und ich darf es Ihnen nicht verhehlen, daß der König Friedrich Wil⸗ helm den Kaiſer Alexander perſönlich liebt, und daß er glücklich ſein würde, wenn die Umſtände ihm geſtatten könnten, dem Freunde Alexander zu erneuertem Bunde die Hand darzureichen. Alexander von Rußland hat ihm ſchon die Hand entgegengeſtreckt und erwartct nur noch den Handſchlag Friedrich Wilhelms. Die That York's war ruſſiſcher Seits wohl vorbereitet und berechnet; ſie ſollte der Anſtoß ſein, der den König zu dem Handſchlag vorwärts dränge. Und, ich ſage es Ihnen
in Vertrauen, uch diejerigen begeſſeren Anh den Unglicksfüll und glaubten bringend anth erungen, und! den Känig zu i und Zuſammen theil Preußens und die Folge lich abgelehnt! wovon dieſer T den Känig ber iebt. Frankre denn, Sie ſche und wir ſindt 0 Sie der Lohn undt lſen. Der g itziger Sinn liſt, als die Diſen lettere und Frankteich
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