Teil eines Werkes 
3. Abtheilung, Napoleon und Fürst Blücher : 2. Band (1859)
Entstehung
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ſagte der König, indem er nach der ſilbernen Handklingel griff und liſen fingem ſchellte. Sofort öffnete ſich die Thür und der Kämmerer Timm trat ein. leuchter, die

Meinen Flügel⸗Adjutanten, den Major von Natzmer hierher be⸗ riedergebrannt ſcheiden, befahl der König. Soll ſchleunig ſeine Vorkehrungen treffen, dann und war um ſogleich eine Reiſe antreten zu können. In vier Stunden muß die cle, ſcin Alles gethan und der Major von Natzmer reiſefertig bei mir im Vor⸗ hing und mae zimmer ſein. Gehen Sie ſelbſt zu ihm, Timm, und bringen Sie ihm den ichtglanz meine Befehle. Das Aug

Es genügt an dieſem Einen Courier, ſagte der König, ſich wieder er ſoh, wie an Hardenberg wendend, nachdem Timm das Zimmer verlaſſen hatte. plütlich echell Natzmer wird zuerſt zum König von Neapel gehen, ihm meinen Brief wie das gelie bringen, ihm die Ordre für Kleiſt und York mittheilen, und alsdann Licheln zu ih ſich in das ruſſiſche Lager begeben, um York meine Ordre zu über⸗ Kopf, als we bringen. langſamen, le

Wollen Ew. Majeſtät nicht zum Mindeſten auch ein Schreiben an Louiſe, ſ den Kaiſer Alexander richten, um Schonung zu erlangen für Ihre Diine Thrin Truppen, die Witgenſtein jetzt als feindliche betrachten wird, und um wars, wo T dem Kaiſer, deſſen edles Herz dieſen neuen Schlag und dieſe neue nüthige Dei Täuſchung bitter empfinden wird, ein Wort des Troſtes und der Zu⸗ bat die hůni ſicherungen für beſſere Zeiten zu ſagen? fir ihr gud

Sie haben Recht, ſagte der König nach kurzem Sinnen, ich werde Funkteih,! einen ſolchen Brief an den Kaiſer ſchreiben, und Natzmer ſoll ſelbſt Hilfe Pruß damit zum Kaiſer gehen, nachdem er zuerſt bei Murat, dann bei die Fungſſe Witgenſtein und bei York geweſen!— hit ſeh

Eine Stunde ſpäter hatte der König ſeine Briefe und Hardenberg mzig Ewd

das Abſetzungsdecret für York vollendet, und der Staatskanzler ver⸗ ließ das Kabinet des Königs, um ſich ſofort zu dem franzöſiſchen Ge⸗ ſandten zu begeben, und ihn von den Entſchlüſſen des Königs in Kenntniß zu ſetzen.

Der König ſchaute ihm mit einem langen, ſinnenden Blick nach, und ging dann langſam, die Hände auf dem Rücken gefaltet, einige Male in ſeinem Kabinet auf und ab. Tiefe Stille herrſchte rings um ihn her, der Sturm der kalten Januarnacht warf den Schnee in dichten Maſſen an die Fenſter, daß es klang, als klopften Geiſterhände mit

+„ Thränen g ſe begomen