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werd' mich auch nicht davon ſchrecken und mich zu voreiligen Schritten drängen laſſen. Niemand wird es wagen, mich angreifen oder gar verhaften zu wollen. Ich bin der treue Bundesgenoſſe Frankreichs und ich habe es durch die That bewieſen, daß ich es ehrlich meine, und treu feſthalte an dem beſchwornen Bündniß.
Aber wenn man nun dieſen Abfall des Generals von York als auf heimlichen Befehl Eurer Majeſtät geſchehen betrachten wollte? Wenn Napoleon, in ſeinem beſtändigen Mißtrauen gegen Preußen, Jerome, in ſeinem glühenden Wunſch nach dem Beſitz Preußens, allen Verſicherungen Eurer Majeſtät zum Trotz, an ein Einverſtändniß zwiſchen York und ſeinem König glaubten, und darin den willkommenen Vorwand finden möchten, um ihre böſen Pläne auszuführen, Eure Majeſtät zu entführen, und Preußen zu vernichten?
Ich werde ihnen ſo ſchlagende Beweiſe von meiner Denkungsart geben, daß es ihnen unmöglich ſein wird, an ein Einverſtändniß zwiſchen mir und York zu glauben, rief der König. Genug der Worte jetzt. Es bleibt dabei. York wird ſeines Kommando's entſetzt, und der Ge⸗ neral von Kleiſt ſoll ſtatt ſeiner das Kommando übernehmen. Ich werde ferner einen eigenhändigen Brief an Murat, den Stellvertreter des Kaiſers bei der Armee, richten, und ihm meinen tiefen Unwillen über das Geſchehene und die Strafe, die ich über York verhängt habe, mittheilen.
Nun wohl denn, ſagte Hardenberg ſeufzend, wenn Ew. Majeſtät dabei beharren, ſo muß es geſchehen, aber alsdann muß, was geſchehen ſoll, eilig und noch in dieſer Stunde geſchehen. Graf St. Marſan erwartet mich in ſeinem Palais, um von mir die Entſchließungen und Entſcheidungen Eurer Majeſtät zu erfahren, bevor er ſeine Couriere an den Kaiſer Napoleon abſendet. Es wird nöthig ſein, ihm den Brief Eurer Majeſtät an den König von Neapel vorzulegen, ſowie die ausge⸗ führte Ordre in Betreff des Generals von York. Auch müßten Ew. Majeſtät die Gnade haben, ſofort einen Courier zu ernennen, der die Briefe und Befehle Eurer Majeſtät nach Preußen in die beiden Heereslager brächte.
Sie haben Recht, dies Alles muß und ſoll ſogleich geſchehen,


