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Bulletin, das erſchienen iſt, und ferner bringe ich Ihnen die neueſten Nachrichten von der großen Armee und vom großen Napoleon, die mir geſtern Abend Couriere von Berlin und Dresden gebracht haben, und um derenwillen ich mich heute in der Frühe des Morgens aufgemacht habe, um zu meinem Blücher zu kommen, und vor ſeinen Ohren die Glocken einer neuen Zeit erklingen zu laſſen. Hier iſt das neunund⸗ zwanzigſte Bulletin, und in dieſem wagt Napoleon nicht mehr von Siegen zu prahlen, in dieſem wagt er beinahe die Wahrheit zu geſtehen.
Geben Sie her, laſſen Sie mich leſen! rief Blücher, ungeſtüm nach dem gedruckten Blatt greifend, das Scharnhorſt ihm darreichte. Athem⸗ los, keuchend vor innerer Bewegung, begann er zu leſen, aber bald zitterten ſeine Hände ſo heftig, daß das Papier kniſternd ſich hin und her bewegte, und die Buchſtaben vor ſeinen“Augen tanzten.
Ich kann's nicht zu Ende leſen, ſeufzte Blücher. Es iſt da ein Sturmwind in meinem Herzen, und der bläſt meinen Augen das Licht aus. Leſen Sie mir's zu Ende, Freund. Ich hab' geleſen bis zum Gefecht an der Bereſina, und der Napoleon ſagt, daß der General Victor da am achtundzwanzigſten November wieder einen Sieg ge⸗ wonnen habe.
Aber dieſer Sieg beſtand doch nur darin, daß der General Victor mit ſeinen zwölftauſend Mann die Ruſſen von der Bereſina fern hielt, damit man zwei Brücken ſchlagen, und über dieſelben die zerlumpten Jammer⸗ geſtalten der großen Armee nach dem jenſeitigen Ufer hinüber retten konnte. Dieſer Uebergang über die Bereſina iſt ein ungeheurer, welt⸗ geſchichtlicher Moment, eine Tragödie voll Grauſen, Entſetzen und Jammer. Ich habe ruſſiſche Berichte durch Stein's Agenten darüber echalten, die entſetzlich ſind. Bücher werden geſchrieben werden, um die entſetzlichen Scenen dieſes Tages darzuſtellen, aber weder die Schriftſteller, noch die Maler und Dichter werden Worte und Farben finden, um dieſes Grauſen zu ſchildern und dieſen Jammer zu malen.
Und ſchildert er es in ſeinem Bulletin? fragte Blücher. Oh leſen Sie, leſen Sie mir den Schluß des Bulletins. Spricht er von den Schreckniſſen an der Bereſina?
Nein, General, er ſpricht nur von dem Siege und dem Uebergang


