kräftige und ihn begeiſtere mit dem rechten Glauben und der rechten Zuverſicht zu der großen Sache europäiſcher Völkerfreiheit, die jetzt auf den Schneefeldern Rußlands ſollte entſchieden werden. Stein allein verdanken wir es, daß die Friedenspartei im ruſſiſchen Kriegslager nicht das Ohr des Kaiſers für ſich gewann, Stein verdanken wir es, daß Alerander ſich aufraffte zu entſchloſſener That, daß er nicht mehr die Diplomaten, ſondern die Schwerter wollte entſcheiden laſſen, und alle Friedensbedingungen, die Napoleon jetzt machte, ſtandhaft und ſtolz zurückwies. Und mit Stein vereinigte ſich jetzt das ruſſiſche Klima, um Napoleon zu bekämpfen. Er fühlte, daß er den Winter nicht in Moskau abwarten dürfe, und am achtzehnten October verließ er mit den Trümmern ſeines Heeres die ungaſtliche Stadt. Aber der Winter zog mit ihm, der Winter hing ſich centnerſchwer an die Füße ſeiner Soldaten, legte ſich ihnen wie Blei auf das betäubte Gehirn, hielt die Pferde, die Kanonen, die Pulverwagen im Schnee und Eis feſt. Der Winter löſte die franzöſiſche Armee auf. In Schnee und Kälte er
ſtarrten die Menſchen und das BVieh, alle Disciplin hörte auf, Jeder dachte nur noch an das eigene Leben, an den eigenen Hunger, die eigene Noth. Haufen von Leichen und todten Pferden bezeichneten die Straße, welche die Franzoſen auf jammervollem Rückzug dahin zogen,
und als ſie am neunten November in Swmolensk einzogen, da beſtand⸗
die ganze große Armee nur noch aus vierzigtauſend Bewaffneten und einzelnen, loſen Haufen, ohne Waffen und Disciplin.
Und dennoch wagte dieſer grauſame Tyrann, dieſer herzloſe Prahl hans, der große Napoleon, immer noch, von ſeinen Siegen und von dem Wohlergehen ſeines Heeres zu prahlen, rief Blücher zornig. Den noch ſchickte er immer neue Siegesbulletins in die Welt, und die dum men Deutſchen glaubten daran, und zitterten noch immer vor dem Glück des großen Kaiſers Napoleon. Hab' dieſe ſchielenden Siegesbulletins alle geleſen, und mich krank daran geärgert. Ich kenne die Bulletins bis zu Ende November, und immer waren's dieſelben Siegesnachrichten und Lobhudeleien der großen Armee.
Aber jetzt ſollen Sie ein neues Bulletin kennen lernen, Freund Blücher, rief Scharnhorſt, ich bringe Ihnen das neunundzwanzigſte
Bulletin, d Nachrichten geſten Abe um derenwil habe, umz Glocken ein zwanzigſte Siegen zu; Geben dem gedruc los, keuche jitterten ſe her bewegt Ih b Stumwind aus. Leſer Gefecht ar Fictor da wonnen ha Abert ſeinen zwil man zwei geſtalten d konnte. geſchichtic Jammtr. echalten, die entſet Siyifſſel finden u lind Sie, leſ Schrecni
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