Teil eines Werkes 
3. Abtheilung, Napoleon und Fürst Blücher : 1. Band (1859)
Entstehung
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Das iſt's, was die alten Kamaſchenhelden Ihnen am wenigſten verzeihen konnten, ſagte Blücher, und was Ihre hochadeligen Feinde am meiſten wider Sie empört hat! Ich weiß, was Sie zu leiden und zu kämpfen gehabt haben, wie viel Hinderniſſe man Ihnen in den Weg geworfen, wie man Sie als einen Neuerer, ſogar als einen Republi⸗ kaner verſchrieen hat, der die Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit der franzöſiſchen Sansculottes auch in die preußiſche Armee übertragen wollte und dem niedrig gebornen Rekruten gleich die Generals⸗Epau⸗ letten in den Torniſter legte. Aber an Ihrem lieben Kopf, der hart war wie ein goldener Ambos, ſind alle dieſe Pfeile abgeprallt, und ſie konnten's nicht hindern, daß der Scharnhorſt der deutſchen Freiheit Waffenſchmied ward, und daß er dazu ſeinen Kopf als Ambos brauchte.

Aber manche Beule hat der Kopf doch davon getragen, ſagte Scharnhorſt lächelnd. Indeß, wer in den Krieg geht, der muß auf Wunden gefaßt ſein, und es war ein heftiger Krieg, zu dem ich auszog, ein Krieg gegen das Vorurtheil und das Herkommen, gegen Geburtsrechte und Privilegien. Gott iſt mit mir geweſen, der hat mir Kraft und Muth gegeben, mein Werk zu vollenden, der hat mir in Blücher einen Freund gegeben, der mir niemals ſeinen Rath ver⸗ ſagt hat, und deſſen hoher Einſicht und kühnem Muth ich die Hälfte meines Werkes verdanke. Ohne Sie wäre ich oft verzagt und ver⸗ zweifelt, aber ſchon der Gedanke an Sie war mir ſtärkend und Ihr Beifall war ein ſchöner Lohn für ſchwere Arbeit. Und nun aber gebe Gott, daß meine Arbeit auch bald ihren Lohn finde, und daß wir die Militair⸗Ordnung bald practiſch in's Werk ſetzen können.

Mein Freund, ſagte Blücher kopfſchüttelnd, Gott hat uns ver⸗ geſſen, er hat ſein Auge von Preußen und von ganz Deutſchland ab⸗ gewandt und ſieht nur den Napoleon, ſieht nur, wie dieſer mit ſeiner Zuchtruthe die Menſchen abſtraft für ihre Erbärmlichkeit und Feig⸗ herzigkeit. Der Napoleon iſt ein Werkzeug in der Hand Gottes, wie die Knute ein Werkzeug der Gerechtigkeit in der Hand des uuſſiſchen Henkersknechtes. Und es ſcheint, daß Gott die Menſchen noch immer ſehr ſtrafwürdig erachtet, denn er hält ſein Werkzeug noch immer feſt in ſeinen Händen. Aber Geduld, Geduld, es wird doch eine Zeit

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