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die Macht Bonaparte's zerſchellen. Da, in dieſem Buch, das den Officieren jeder Waffe ganz neue Art von Kriegsdienſt und von Armee ſchafft, da liegt eine neue Welt, da liegt auch der prächtige Bauplan des ſchönen Gebäudes, das Sie aufrichten wollen. Mit Einführung dieſes Buches fällt der Kamaſchendienſt, der Preußen den Tag von Jena und Auerſtädt bereitet hat, und die hohe Einfachheit und Zweck⸗ mäßigkeit dieſes Reglements iſt das beſte Gegenmittel gegen die Ka⸗ maſche.*) Sie haben Großes geſchaffen, Scharnhorſt, und Preußen muß es Ihnen danken, ſo lange es noch eine Armee hat.
Ich habe wenigſtens Großes gewollt, ſagte Scharnhorſt, und ich habe mein Leben daran geſetzt, es zu erreichen. Es war ſehr viel zu ordnen und neu zu geſtalten, als der König mich damals nach den un⸗ glücklichen Tagen von Tilſit an die Spitze einer Commiſſion zur Neu⸗ geſtaltung des Heeres ſtellte. Wir haben Tag und Nacht zu arbeiten gehabt, denn es galt ein neues Heer, eine neue Organiſation deſſelben, neue Kriegsartikel zu ſchaffen, die Bataillone, Eskadrons und Batterien wieder vollſtändig zu machen. Es galt, dem Heer eine ehrenvolle Stellung zu geben, den Soldaten zum heiligſten Hüter der edelſten Beſitzthümer aller Völker, zum Hüter der Freiheit und der Nationalität zu machen, und ihm ein Vaterland zu geben, für das er kämpft. Deshalb mußte der Soldat aus dem eigenen Vaterlande ſelbſt hervor⸗ gehen, deshalb mußte das Heer nicht mehr aus Söldlingen beſtehen, ſondern aus Landeskindern, und dieſen mußte die heilige und unab— änderliche Pflicht obliegen, das Kriegshandwerk zu erlernen und dem Vaterlande eine Zeitlang ſeine Dienſte zu weihen. Aus den Bürgern mußten die Soldaten geſchaffen werden und der Name„Soldat“ mußte, wie bei den Römern, zu einem Ehrentitel erhoben werden. Dazu war auch nöthig, daß der Unterſchied der Geburt aufgegeben wurde, der bis dahin bei Beſetzung von Officiersſtellen gewaltet hatte. Jeder neu eintretende Soldat muß wiſſen, daß er durch Tapferkeit, Muth, Fleiß und Kenntniſſe zu den höchſten Ehrenſtellen gelangen, und daß aus dem Gemeinen ein General werden kann.
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G
*) Geſchichte der deutſchen Freiheitskriege von Heinrich Beitzke. I.


