Teil eines Werkes 
3. Abtheilung, Napoleon und Fürst Blücher : 1. Band (1859)
Entstehung
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kommen, wo er's bei Seite wirft und wo wir uns aufrichten aus unſerer Erniedrigung, um Rache zu nehmen an unſerer Zuchtruthe.

Wer weiß, ob dieſe Zeit nicht früher herbei kommt, als wir hoffen und erwarten, ſagte Scharnhorſt lächelnd.

Blücher zuckte zuſammen und warf einen raſchen, flammenden Blick auf Scharnhorſt hin. Scharnhorſt, ſagte er haſtig, Sie bringen doch'ne Nachricht. Ich hab's gefühlt, ſo wie Sie kamen, und es hilft nichts, daß Sie leugnen und abſtreiten. Sie wiſſen was, und Sie wollen mir was ſagen. Na, ſprechen Sie nur! Ich bin gefaßt auf Alles! Was iſts? Hat Er wieder'n Sieg gewonnen? Hat Er vielleicht gar den Kaiſer Alexander nach Sibirien transportirt und ſich im Kreml die ruſſiſche Krone aufgeſetzt? Und hat das ruſſiſche Volk ſich vor ihm anbetend auf die Kniee niedergeworfen und, gleich allen andern Völkern, ihn anerkannt als ſeinen Herrn und Kaiſer? Sie ſehen, ich bin auf Alles gefaßt, denn ich bleib' dabei, Er mag ſich ſeinen Thron ſo hoch bauen, als er immer will, runter muß er doch einmal, und ich werd's ſein, der ihn runter bringt! Alſo, nun ſprechen Sie! Hat er wieder einen großen Sieg erfochten?

Nein, General, ſagte Scharnhorſt feierlich, Gott hat einen Sieg erfochten!

Blücher richtete ſein Haupt empor, und legte ſeine Thonpfeife langſam auf den Tiſch hin. Was ſoll das heißen, General? fragte er. Was wollen Sie damit ſagen: Gott hat einen Sieg erfochten?

Ich will damit ſagen, daß Gott Truppen in das Feld geſchickt hat, gegen die ſelbſt Napoleon nicht zu ſiegen vermag.

Und was ſind das für Truppen?

Das iſt die Kälte, der Schnee, das Eis, das iſt der heulende Sturm, der von Sibirien daher weht, und wie die Zornesſtimme Gottes die Menſchen und das Vieh erſtarren macht.

Und dieſe Truppen Gottes haben den Napoleon beſiegt?

Ja, General, ſie haben ihn beſiegt!

Blücher ſtieß einen Schrei aus, und von ſeinem Stuhl aufſprin⸗

gend, richtete er ſich kerzengrad empor. Die Truppen Gottes haben Mühlbach, Napoleon. III. Bd 11