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verlegen hinzu,— Du haſt zu viel zu thun, Jochen, Du mußt Hülf' haben. Meine Pfeifen nehmen Dir zu viel Zeit weg, und darum ſoll der junge Menſch da Dir helfen. Ich hab' den Chriſtian Hennemann zu meinem Pipenmeiſter gemacht. Na, und nun kein Wort weiter, führ' die beiden Leut' in's Wirthſchaftshaus, und ſeid gute Freunde mit einander, hört Ihr, gute Freunde!
Jochen verneigte ſich ſchweigend und gab den beiden Mecklenburgern einen Wink, ihm zu folgen. Blücher ſchaute ihnen mit ſcharfen, prü⸗ fenden Augen nach.
Hm, ganz in Freundſchaft wird's nu doch wohl nicht abgehen, ſagte er, ſich lächelnd ſeinen Bart ſtreichend. Jochen iſt ärgerlich über den Pipenmeiſter, und wird's ihm bei nächſter Gelegenheit eintränken. Na, mir iſt's recht, wenn ſie ſich mal tüchtig durchbläuen. Es wär' doch immer'ne kleine Abwechslung, denn ſo iſt's auch gar zu lang⸗ weilig hier! Ach Gott, mein Gott, wie lang ſoll denn das noch ſo fortgehen! Wie lang ſoll ich noch hier ſitzen und warten, bis daß Preußen und der König mich rufen, daß ich den Napoleon zum Lande raus ſchmeiße! Wie lange ſoll ich noch die Hände in den Schooß legen, und müßig da ſitzen, während der verwünſchte Bonaparke in Rußland Siege auf Siege erkämpft! Hab' doch nicht mehr viel Zeit, lange zu warten, und— Na nu, unterbrach er ſich auf einmal, indem er raſch zum Fenſter trat, was iſt denn das? Fährt denn da nicht ein Wagen in den Hof?
Ja, es war wirklich ein Wagen, der da eben in das eiſerne Hof⸗ thor einfuhr, und mit donnerndem Geräuſch über das Pflaſter des großen Vorplatzes heran rollte.
Na, bin doch neugierig, wer das iſt? brummte Blücher vor ſich hin, indem er mit ſcharfem Falkenblick ſeine Augen in das Innere des Wagens hineinbohrte, der eben vor dem Schloß anhielt.
Auf einmal ſtieß er einen lauten Freudenſchrei aus, und mit der Eilfertigkeit eines Jünglings ſtürmte er aus dem Salon hinaus.
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