Teil eines Werkes 
3. Abtheilung, Napoleon und Fürst Blücher : 1. Band (1859)
Entstehung
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ag der erſte

Gott beſſet, etzt weiß ich,

Chriſtian zu

g hült, ſagte zweiten Tag

lbends wieder die Stummel, dgeht. Wet nicht werth. ie Hauptſach die Kanonen, Franzoſen da⸗

Chriſtian,

Mih', daß

ich verſprech hten, und ihn

wenn's nun ll dann aus

Vs ſclt muß aber, runch ich vr alſo kurz und

und Krieg,

gollibuch

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Ja, Herr General, ich will Ihr Pfeifenmeiſter werden in Frieden und Krieg, ſagte Chriſtian feierlich. Und ich ſchwör's bei Gott im Himmel, es ſoll dem General Blücher niemals an'ner brennenden Pfeife fehlen, und müßt' ich mir dazu die brennende Lunte von'n Franzmann ſeine Kanonen holen, um ſie anzuzünden.

Recht ſo, Du biſt angeworben, Chriſtian, und Du kannſt gleich jetzt Deinen Dienſt antreten. Du biſt mein Pfeifenmeiſter, aber zur an's liebe Mecklenburg ſollſt Du meinPipenmeiſter heißen. Das klingt beſſer, und man denkt dabei an's liebe Vaterland! Alſo, es iſt Alles abgemacht! Ihr, alter Hennemann, bleibt hier, und thut mir den Gefallen, und lebt noch recht lange, und ſeid recht ver⸗ gnügt, und Du, Chriſtian, biſt mein Pipenmeiſter. Na nu, Pipen⸗ meiſter, klingel mal!

Der neue Pipenmeiſter ließ die Klingel ertönen, und Jochen eilte herein.

Jochen! ſagte Blücher feierlich. Ich bin dieſem alten Huſaren hier'ne Ehrenerklärung ſchuldig. Er iſt der richtige, der mich Anno 1760 gefangen genommen hat. Er hat mir's Wahrzeichen gebracht, den Aermelaufſchlag hier. Da nimm ihn, und kannſt ihn an die alte Uniform von dem ſchwediſchen Fahnenjunker Blücher, die ich immer zum Andenken aufgehoben habe, anheften, er wird paſſen. Du ſiehſt alſo, daß der alte Huſar Hennemann ein ehrlicher Kerl iſt, und daß ich ihm's Löſegeld noch ſchuldig bin. Er bleibt hier, und hat nichts zu thun, als gut zu eſſen und zu trinken, in der Sonne zu ſitzen, und Abends, wenn er will, Euch Geſchichten zu erzählen vom ſiebenjährigen Krieg, den er mitgemacht hat. Sollten nu aber wieder alte Huſaren kommen, die ſagen, daß ſie mich damals gefangen genommen, na, dann weißt Du, daß es nicht wahr iſt, und brauchſt ſie mir nicht vorzu⸗ laſſen. Aber mußt die armen, alten Kerls darum doch nicht ſchlecht behandeln, und ſie nicht Betrüger ſchimpfen. Giebſt ihnen zu eſſen und zu trinken, ein Nachtlager, und den andern Tag einen Thaler mit auf den Weg. Und nun bring den alten Mann mit ſeinem Sohn in's Wirthſchaftshaus, und der Inſpector ſoll ihnen da eine Stube geben, wo ſie wohnen ſollen. Und noch Eins, fügte Blücher zögernd und faſt 10*