wollte ſich frei machen von Oeſterreich, und nach langen Kämpfen be⸗ Bericu
ſtand die Freiheit, welche Napoleon ihm verſprochen, doch nur in der imer i völligen Unterwerfung unter ſeinen Scepter. Auch Polen hatte er die e wirte vö
Freiheit verſprochen, und nachdem das unglückliche Land aufgeſtanden 4 und ſeine letzten Kräfte gegen Rußland ausgeblutet hatte, ſank es jum Sel
todesmatt zuſammen und wehrte ſich nicht, als Napoleon es als Beute Bürdniſ
begehrte und die Polen, welche ſich ſchon frei geträumt hatten, zu gan Eu Unterthanen Frankreichs erklärte. Die Rheinbundsfürſten mußten ihre Firſen
deutſchen Armeecorps nach Spanien ſenden, um dort ein Volk zu be⸗ die fteud
kämpfen, das für ſeine Freiheit und ſein gutes Recht ſtritt, und wäh⸗ tommen
rend der Zeit ſetzte Napoleon mitten in das deutſche Land einen fran⸗ ich überz
zöſiſchen Aventurier als König hin und machte ihm von der Beute cdlen un
deutſcher Fürſten ein fabelhaftes Königreich zurecht. Holland, das es jenem T
verſucht hatte, ſich ein wenig Freiheit und Selbſtſtändigkeit zu bewahren, ſchwur ie
ward eines Tages ſeines Königs beraubt und zu einer franzöſiſchen kein ande
Provinz erklärt, und als es Napoleon gelungen war, Schweden gegen Preußen
Rußland zu hetzen und das edle und unglückliche Finnland zum Kampf Kraft zu
gegen Rußland zu treiben, benutzte er den Moment und nahm ſich ſterben! Stralſund und die Inſel Rügen, die beide dem bisherigen Bundesge⸗ und Gott ₰ noſſen, dem König von Schweden, gehörten. In Italien hatte ihm Der allein noch der Kirchenſtaat und der heilige Vater zu Rom widerſtanden, der höni
nachdem das ganze übrige Italien aus ſeinen Freiheitsträumen unter Krizn
den Sceptern und Faſtnachtsthronen franzöſiſcher Marſchälle und neu⸗ ſerſt ge
gebackener napoleoniſcher Prinzeſſinnen erwacht war. Napoleon hetzte Got Neapel und Sardinien gegen Rom, und als der Kampf begonnen lijung 8
hatte, eilte er großmüthig ſeinem Schwager Murat zu Hülfe, entführte und ſie den Papſt aus Rom, ſchleppte ihn als Gefangenen nach Frankreich und Sie,— erklärte Rom ſo lange für das Eigenthum Frankreichs, bis der Papſt ſin. Vi
ſich ſeinem Willen gefügt habe. Kein Land, kein Volk iſt ſeinen nichen
Ränken und Liſten entgangen, überall hat er Brand und Verwüſtung, ich daſt
Tod und Verderben erzeugt. Aber die Völker, wie geſagt, haben end⸗ Leiche j
lich ihre Geduld und Langmuth verloren, ſie ſind es müde, zu kämpfen, betäubt
oder vielmehr, wenn ſie jetzt noch kämpfen, ſo wollen ſie es nur, um tiefe, fu
ſich endlich den Frieden zu erobern, um endlich Rache zu nehmen an e wie


