————
————————
meiner Bewegungen! Ein unbedachtes Wort, ein unüberlegter Schritt, und die franzöſiſchen Schergen ſtürzen herbei und führen den König von Preußen als Gefangenen fort, ohne daß irgend eine Hand ſich erheben kann, es ihnen zu wehren. Wir haben den Feind in Berlin, in Spandau, wir haben ihn in allen unſeren Feſtungen. Unſere eigenen Soldaten müſſen wir hinausſchicken in den Kampf, und unſere Städte und Feſtungen erhalten franzöſiſche Beſatzungen und Garni⸗ ſonen. Eine Armee von viermalhundert und achtzigtauſend Mann Infanterie und ſiebenzigtauſend Mann Cavallerie hat ſich wie eine Schaar hungriger Heuſchrecken über ganz Preußen ausgegoſſen; Berlin, Spandau, Königsberg und Pillau haben franzöſiſche Garniſonen er⸗ halten, nur Oberſchleſien, Colberg und Graudenz ſind davon frei ge⸗ blieben.*) Das ganze Land iſt, wie in Zeiten des Krieges, der Plün⸗ derung, der Bedrückung, der Bosheit des Feindes ausgeſetzt, nur daß dieſer Feind jetzt als Freund kommt, nur daß er den Landmann quält und zu Grunde richtet, den Handwerker und Fabrikanten mißhandelt und von ſeiner Arbeit verjagt, indem er ſich unſeren Bundesgenoſſen nennt. Und ich muß dies nicht allein dulden und dazu ſchweigen, ſondern ich muß noch meine eigenen Soldaten, die natürlichen Ver⸗ theidiger unſeres Landes, hinausſchicken in die Fremde, muß ihnen befehlen, demjenigen Manne zu gehorchen, der nicht allein mich, ſon⸗ dern der ganz Preußen bis auf den Tod beleidigt und gekränkt und der meiner Gemahlin das Herz gebrochen hat!
Und der König, ganz athemlos und erſchöpft von dem langen, ungewohnten Sprechen, faſt beſchämt über ſeine eigene, zitternde Auf⸗ regung, ſchlug beide Hände vor ſein Angeſicht und ächzte laut.
Hardenberg ſchaute ihn einen Moment mit dem Ausdruck tiefſter Theilnahme und innigſten Mitgefühls an, dann ließ er ſeine großen Augen mit einem langen, leuchtenden und forſchenden Blick durch das ganze Zimmer gleiten und bohrte ihn in jede Niſche, in jede Falte der Vorhänge ein und ließ ihn unter jedes Möbel, hinter jede Statue ſpähen.
*) Mémoires d'un homme d'stat. KI. 327.
Sint belauſchen Der ſah ihn e Eu. und Hor Majtſtät Neit lette Se Bis hierl wird nic Nut hier kein Ey. Ma Mein finſtere und der ſſt der drüßig, ſchöyftn Dank d alle Vil allen di war es, gegen t in den Feinde hetze ſchipfu Darr, ſich ne lange ſeinen erſchie


