Teil eines Werkes 
3. Abtheilung, Napoleon und Fürst Blücher : 1. Band (1859)
Entstehung
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Alſo meine böſen Ahnungen erfüllen ſich, ſeufzte der König ſchmerz⸗ lich, gegen Rußland richtet ſich der Kriegszug?

Ja, gegen Rußland, ſagte Hardenberg ſpöttiſch, der Beherrſcher der Welt gedenkt auch Rußland zu zertreten, blos weil Rußland ſich unterſtanden hat, noch eine unabhängige ſelbſtſtändige Macht bleiben zu wollen, und weil Kaiſer Alexander ſo kühn war, die Realiſirung der Pläne und Verſprechungen von Tilſit und Erfurt zu begehren. Das Schickſal iſt zuletzt doch immer gerecht, Majeſtät. Es ſtraft den Kaiſer Alerander, daß er von Napoleons Schmeicheleien und Verſprechungen ſich bethören ließ, und die Gebietsvergrößerungen, die er auf Koſten Preußens ſich von Napoleon in Tilſit ſchenken ließ, werden nicht als Edelſteine in ſeiner Krone glänzen.

Nichts gegen Alerander! rief der König gebieteriſch. Wie auch der Schein gegen ihn ſprechen mag, er hat ſich mir immer als Freund bewährt, und vielleicht gerade damals am meiſten, als wir es am we⸗ nigſten vermutheten. Sein kluger Blick ſchaute in die Zukunft, und hinter den Wolken, die unſern Horizont trübten, glaubte er das Licht und die Rettung zu ſehen. Er gab nach, um Napoleon in Schlaf ein⸗ zulullen, er zeigte ſich entzückt und hingeriſſen, um Napoleon von ſeiner Anhänglichkeit und Ergebenheit zu überzeugen, und ſein Mißtrauen zu beſchwichtigen. Er wollte ſo lange für den Freund Napoleons gelten, bis er ſich gerüſtet und ſtark genug fühlte, um als ſein Feind die Waffen gegen ihn kehren zu können. Still, widerſprechen Sie nicht. Ich habe dies Alles aus des Kaiſers eigenem Munde. Bei ſeiner Rückkehr von Erfurt hat der Kaiſer mir und der Königin damals ſchon unter dem Siegel des tiefſten Geheimniſſes die Pläne ſeiner Zukunft vertraut. Louiſe hat das Geheimniß mit in ihr Grab genommen, ich habe es in meiner Bruſt bewahrt! Jetzt darf ich es Ihnen ſagen, denn die Stunde der Entſcheidung iſt gekommen, und ſie findet mich auf der Seite Frankreichs, und Gott hat gewollt, daß ich gegen den Freund, gegen Alerander die Waffen kehren muß! O, wohl der Königin, daß ſie dieſen Tag nicht zu erleben hat, daß ſie nicht Zeuge iſt meiner