Teil eines Werkes 
3. Abtheilung, Napoleon und Fürst Blücher : 1. Band (1859)
Entstehung
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nur bis Dresden begleiten, woſelbſt auch die Majeſtäten von Oeſterreich

ſich einfinden ſollten. Couriere ſind von Mainz aus nach Wien, nach Dresden, an den König Jerome und an alle Marſchälle und Generäle abgefertigt worden. Ueberall haben die Heerescolonnen ſich in Bewe⸗ gung geſetzt und ziehen von allen Seiten nach Dresden hin. Napoleon iſt es abermals, wie ſchon ſo oft, gelungen, ſeine Pläne bis auf den letzten Moment geheim zu halten, und die ganze Welt erſt in dem Augenblick über ſein Wollen aufzuklären, wo ſeine Pläne ſich in Thaten umſetzen.

Ja, rief der König mit dem tiefen Ton des Zorns und des Haſſes, ja, er trägt ſo lange eine freundliche, gleißneriſche Maske, er heuchelt ſo lange Freundſchaft und Friedfertigkeit, bis er Diejenigen, die er bethören will, ins Garn gelockt hat, dann aber läßt er die Maske fallen und zeigt ſein übermüthiges, ehrgeiziges, von Leidenſchaften durchflammtes wahres Angeſicht. Er hat ſo lange mit uns geliebäugelt, und ſchön gethan, und Freundſchaftsverſprechungen gemacht, bis wir den Allianztraktat unterzeichnet haben, jetzt aber wird er die Erfüllung der eingegangenen Verpflichtungen fordern. Er beginnt einen neuen Krieg und kraft des erſten Artikels unſers Traktats muß ich ihm dazu ein Contingent von zwanzigtauſend Mann und ſechzig Kanonen ſtellen!

Ja, Ew. Majeſtät, ſo iſt es, ſagte Hardenberg gelaſſen. Der neue franzöſiſche Gouverneur von Berlin, General Durutte, war heute morgen ſchon bei mir und verlangte im Namen ſeines Kaiſers den ſo⸗ fortigen Aufbruch der preußiſchen Bundestruppen.

Bundestruppen! rief der König zürnend. Der preußiſchen Schlacht⸗ opfer, hätte er ſagen ſollen, denn was werden meine armen unglück⸗ lichen Soldaten denn anders ſein als die unglücklichen Schlachtopfer ſeines Ehrgeizes, ſeiner nie geſättigten Ländergier? Er wird ſie in den Tod jagen, damit ſie ihm aus den Flammen, die jetzt das Glück der ganzen Welt verwüſten, irgend einen glänzenden Fetzen blutigen Landes, einen prunkenden neuen Fürſtentitel heraus retten, gleichviel ob die tapfern Soldaten dabei verbrennen und zu Grunde gehen.

Ja, ſagte Hardenberg feierlich, ſein Weg geht über Leichen und durch Blutbäche, aber die Rache Gottes und der Menſchen wird ihn

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