Bundesgenoſſe Frankreichs geworden, Preußen hatte, wie der erſte Artikel des neuen Allianztraktats feſtſtellte,„ſich mit Frankreich zu einer Defenſiv⸗Allianz vereinigt gegen jede europäiſche Macht, mit welcher eine oder die andere der beiden verbündeten Mächte in Krieg gerathen würde.“*)
Napoleon, der Mann, der das Herz der Königin Louiſe gebrochen, war jetzt der Freund und der Bundesgenoſſe des Königs Friedrich Wilhelm, und die Feinde Frankreichs ſollten jetzt auch die Feinde Preußens ſein!
Daran dachte der König, als er heute, an einem der erſten Tage des Mai, einſam und gedankenvoll in ſeinem kleinen Hauſe in Char⸗ lottenburg verweilte.
Es war noch früh am Morgen, der König aber war ſchon lange wach, und hatte ſchon lange gearbeitet. Jetzt hatte er ſich einen Mo⸗ ment der Erholung und der Einkehr in ſich ſelber gegönnt. Sanft zurückgelehnt in den Fauteuil, die beiden Arme auf die Seitenlehnen aufgelegt, ſchaute der König mit ernſtem ſinnendem Blick durch die ge⸗ öffneten Glasthüren ſeines Gemachs hinaus in das duftige Grün ſeines Gartens und empor zu dem blauen ſtrahlenden Himmel.
Aber dieſe Ruhe und Behaglichkeit ſollte nicht lange dauern, hinter dem König öffnete ſich die Thür des kleinen Vorzimmers und der ein⸗ tretende Kammerdiener meldete Se. Excellenz den Herrn Staatskanzler Miniſter von Hardenberg.
Eintreten! befahl der König raſch und kurz, und erhob ſich von ſeinem Lehnſtuhl, den ernſten, noch düſterer gewordenen Blick nach der Thür hingewandt, auf welcher ſo eben die elegante, etwas übervolle Geſtalt des Staatskanzlers erſchienen war.
Hardenberg verneigte ſich ehrfurchtsvoll, dann, als er das Haupt wieder emporhob, begegnete ſein Auge den Blicken des Königs, die feſt auf ihn gerichtet waren.
Hardenberg's feines edles Antlitz war heiter, lächelnd und freund⸗
*) Siehe: Mémoires d'un homme d'état. XI. 325.
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