Teil eines Werkes 
3. Abtheilung, Napoleon und Fürst Blücher : 1. Band (1859)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

rlottenburz er Thränen hloß Es Liebe, ſeine rlottenburg, ruhte, auch

eele flüſtere

n Friedrich mit ſeiner nicht mehr leine Woh⸗ önig zurück

verlebte er

r Königin, noch nicht tte gelernt,

eſigniren. igen Tagen lieben war.

be, auf die

ich und del nzoſen del

ngeſteigert,

Friedrich Wilhelm blieb, ſolchen immer geſteigerten Forderungen gegenüber, nur die Wahl: entweder ſich zu unterwerfen, oder zum Schwert zu greifen!

Der König ſchaute auf ſein unglückliches Land, auf die vielen Wittwen und Waiſen, die der Krieg ſchon gekoſtet, auf ſeine kleine, zuſammengeſchmolzene Armee, auf die mangelhaften Hülfsquellen, die ihm, den ungeheuren Hülfsquellen Napoleons und ſeiner großen Armee gegenüber, zu Gebote ſtanden, und der König unterwarf ſich.

Freilich hatte er lange gezaudert, lange mit ſeinem eigenen Herzen gekämpft, ehe er ihm dies Opfer abgerungen. Denn die Unterwerfung unter den Willen Napoleons ſollte Friedrich Wilhelm zum Feind und Widerſacher des Kaiſers Alexander machen, und mit dem Kaiſer der Franzoſen vereint, ſollte der König von Preußen gegen den Kaiſer von Rußland ſich waffnen.

Es war ein ungeheures Opfer, welches das Schickſal von ihm forderte, denn Friedrich Wilhelm ſollte den Freund dem Feinde opfern, und in demſelben Augenblick ſogar, wo Alexander ſeinem Freunde Friedrich Wilhelm die Hand zu neuem Bunde dargeboten, wo er mit Preußen und England ein Schutz⸗ und Trutzbündniß abſchließen wollte!

Aber das Schutz⸗ und Trutzbündniß des fernen Rußlands konnte Preußen nicht ſtärken gegen das nahe Frankreich, deſſen Heere un⸗ mittelbar an ſeinen Grenzen lagerten. Die Gefahr, von Napoleon vernichtet, zertreten und zerbrochen zu werden, lag viel näher als die Hoffnung, von Rußland unterſtützt, wieder aufgerichtet, und befreit zu werden. Rußland hatte vorläufig genug mit ſich ſelbſt und ſeiner eigenen Sicherheit zu thun, Rußland konnte Frankreich nicht hindern, wenn es ihm Ernſt war Preußen zu vernichten, und die Krone konnte längſt von dem Haupt Friedrich Wilhelms gefallen ſein, ehe ein ruſſiſches Hülfsheer die Grenze Preußens überſchritten hatte.

Friedrich Wilhelm unterwarf ſich alſo, und nahm das Bündniß an, welches Frankreich mit der einen Hand Preußen anbot, während es mit der andern Hand ihm drohte.

Am 24. Februar 1812 hatte der König den neuen Allianztraktat mit Frankreich unterzeichnet, und Preußen war demzufolge jetzt der