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Der Herzog eilte hinaus, ein bleicher Mann ſpringt aus dem Wagen und ſtürzt ihm entgegen.
Wie geht's? Wie geht's? Was macht Louiſe?
Der Herzog vermochte nicht zu antworten. Er nahm den Arm des Königs und führte ihn in das Schloß; ſchweigend, geſenkten Hauptes folgten die beiden Söhne des Königs, die mit ihrem Vater gekommen waren.
Der Herzog führte den König in ſein Gemach, dort fand er die alte Landgräfin und die drei Aerzte der Königin.
Nur mit einem ſtummen Kopfneigen begrüßte Friedrich Wilhelm die Fürſtin, dann wandte er ſein bleiches, zuckendes Antlitz den Aerzten zu.
Wie geht es mit dem Befinden der Königin? fragte er. Was haben Sie für Hoffnungen?
Keine Antwort erfolgte. Düſteren Angeſichts, geſenkten Blickes ſtanden die Männer der Wiſſenſchaft da.
Das Antlitz des Königs ward todesbleich, er faßte ſich mit der Hand nach der Stirn, die naß war von kaltem Schweiß.
Antworten Sie mir, ſagte er dann rauh und gebieteriſch. Ich will die Wahrheit wiſſen! Wie geht es der Königin? Was für Hoff⸗ nungen haben Sie?
Keine Hoffnungen mehr, Majeſtät! ſagte Doctor Heim feierlich. Es iſt ein organiſches Herzleiden, da vermag unſere Kunſt nichts. In wenigen Stunden wird die Königin ausgelitten haben.
Der König taumelte, wie eine vom Sturm gefällte Eiche, rückwärts nach der Wand hin. Kein Schrei kam über ſeine Lippen, keine Thräne trat in ſeine Augen. Kalten Blickes ſtarrte er in das Leere, den Kopf an die Wand gelehnt, die Arme ſchlaff herabhängend.
Die alte achtzigjährige Landgräfin trat zu ihm und legte ihre Hand ſanft auf ſeine Schulter.
Hoffen Sie noch, mein Sohn, ſagte ſie feierlich, noch lebt Louiſe, und ſo lange ſie lebt, iſt noch Hoffnung. Gott kann ſie noch in ſeiner Guade uns erhalten.
Der König machte eine abwehrende Bewegung und ſchüttelte heftig das Haupt.
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