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Deputationen des hohen Adels, der Stände, der Geiſtlichkeit, des Ma⸗ ſo fühlen wi giſtrats, der Academie, der Maler und Künſtler, der Gewerke und ihn her“ ſag Bürger waren jetzt im großen Saal des königlichen Palais verſam⸗ Thränen gedo melt und erwarteten das Erſcheinen der Königin, um ihre Glückwünſche Ja es iſ anzubringen. des Unglück
Endlich öffneten ſich die Flügelthüren und unter Vortritt des Ober⸗ aus tiefſter S hofmarſchalls trat die Königin ein. Sie ſah bleich und angegriffen bewahrt habe aus, aber ein Lächeln umſchwebte ihre Lippen und ihre Augen leuch⸗ Sie lie teten wie verklärt. Mit bezaubernder Anmuth und Huld empfing ſie Büt an de das drei Mal wiederholte laute Vivat der Verſammelten und ging nnandte ſich! dann langſam an der langen Reihe der Deputationen hinunter, Jedem Und wie ein gütiges Wort, einen freundlichen Blick ſpendend, Jedermann ent⸗ fngt ſe 6 zückend durch ihre Schönheit, ihre Anmuth und Majeſtät zugleich. verſtehen kam
Plötzlich ward ihr Blick noch heller, ihr Lächeln noch freundlicher, Wir we und ſie näherte ſich lebhaft dieſem großen, etwas ſtark beleibten Herrn, nnd ſeelensfi der da inmitten der Deputation der Künſtler ſtand. bei uns, un
Herr Director Iffland, ſagte die Königin laut, ſeien Sie mir Liebe und 2 willkommen. Ich hoffte, Sie heute hier zu ſehen, um Ihnen noch ein⸗ durch Wort mal meinen Dank zu ſagen für die Freude, die Sie mir im vorigen gehöden it Jahre an meinem Geburtstage gemacht, und für die Leiden, die Sie und Euiner um meinetwillen erduldet. Aber ich möchte jene Begebenheit von Ihnen kenerlei De ſelbſt erfahren, und ich erbitte mir von Ihnen als Geburtstagsgeſchenk, Tynmnei f daß Sie mir jetzt erzählen, was Ihnen im vorigen Jahre an meinem di nun un Geburtstag geſchah. glühndenn
Indem die Königin ſo ſprach, trat ſie einige Schritte rückwärts in leurt u die Mitte des Saals, und vöthigte dadurch Iffland, aus der Reihe und das der Deputationen herauszutreten und ihr zu folgen. ghen 6
Ew. Majeſtät ſind wahrlich zu gnädig, ſich dieſer kleinen Bege⸗ Dus i.
benheit zu erinnern, ſagte Iffland, ſich tief verneigend. Ich war nur ſo glücklich, an jenem Tage den Gefühlen Ausdruck geben zu können, welche die Bruſt jedes Einzelnen erfüllten.„Die Königin Louiſe! Unſere königliche Frau!“ das war für uns Alle das Loſungswort zur Ausdauer und zum Muth, das war unſer Troſt, wenn wir Seiner Majeſtät, unſers geliebten Königs, gedachten. War es noch ſo trübe,
Geſchichte e
der Mutter
Louiſe und
ugerleſene
Iffla


