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aber Marie Louiſe, die Aelteſte von ihnen, war auch zugleich die ſchönſte. Hellbraunes Haar umgab in vollen, zurückgeſchlagenen Locken ihre ſchön gewölbte Stirn von durchſichtiger Weiße. Ihre großen blauen Augen leuchteten von Frohſinn und Herzensgüte, ihre ſchöne feingebogene Naſe gab ihrem Geſicht einen edlen und ariſtokratiſchen Ausdruck, während ihre dicken purpurrothen Lippen dem ganzen, ſonſt ſo feinen und noblen Geſicht einen Hauch unſchuldiger Sinnlichkeit und Naturfriſche hinzu⸗ fügten. Ihre nicht große Geſtalt war reizend gebaut, die halb ent⸗ blößten Arme und Schultern von einer anmuthigen Ueppigkeit und Fülle, jede ihrer Bewegungen hatte etwas Harmoniſches, Weiches und Schmiegſames, und das Lächeln, das oft und gern ihre Lippen um⸗ ſpielte, gab ihrem ganzen Weſen einen reizenden Zug von Unſchuld und Natürlichkeit.
Sie hatte ihren vollen ſchönen Arm um den Nacken ihrer jüngern Schweſter gelegt und ſah ſie mit zärtlichen Blicken an.
Ach, Leopoldine, ſagte ſie mit ihrer friſchen, glockenreinen Stimme, welch ein Glück iſt es doch, daß wir wieder beiſammen ſind und ein⸗ ander endlich wieder haben. Als ich hier krank und allein zurückge⸗ blieben war, während der böſe Feind unſere Thore belagerte, da dachte ich immer nur an Dich und ſehnte mich unausſprechlich nach Dir. Aber als die Kugeln in unſere Burg ſchlugen, da dankte ich Gott, daß Du nicht da warſt und nicht nöthig hatteſt, die Angſt und Pein zu erdulden, die mich folterte. Oh, dieſer Bonaparte iſt Schuld daran, daß meine Krankheit noch einige Wochen länger anhielt. Als er kam, hatte ich blos das Scharlachfieber, aber die Angſt machte, daß ich das Wechſel⸗ fieber dazu bekam. Ich werde es ihm nie vergeben, dieſem Herrn Bonaparte. Aber Gott ſei Dank, daß dieſe ſchlimmen Zeiten endlich überwunden ſind und daß wir Frieden haben. Jetzt dürfen wir doch nicht fürchten, wieder von dieſem böſen Mann aus dem Schloß unſerer Väter vertrieben zu werden und unſer liebes Schönbrunn von ihm und ſeinen Marſchällen verpeſtet zu ſehen. Jetzt haben wir Frieden und können behaglich und glücklich in ungeſtörter Ruhe mit einander leben.
Ja, das können wir, ſagte Erzherzogin Leopoldine lächelnd. Aber findeſt Du nicht, Schweſter, daß unſer Leben jetzt unendlich eintönig
und langwei ſt geriß ei aber ſi hlt die Kinderſt denken, daß teiten und? wir in vner am Ende 1 gehabt. Ac eine Prinze frei und un certe und G tereſſante M warten, bis es gar nich gehen, kein nehmen; ei und mit de unſet einzig leben ja w bewacht, n Jo, d ſtrengen K Polde, ich meiſterin Ach, d gub es de Ich v Bücher zu ein Buch Schiller. uns giebt die geblie
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