Teil eines Werkes 
2. Abtheilung, Napoleon und Königin Louise;; 3. Band (1859)
Entstehung
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Die beiden Verſchwornen ſchlugen die Mäntel auseinander und hoben die Mousquetons empor.

Das Geräuſch kam näher und näher. Jetzt gewahrte man ſchon dort hinten im Walde die Köpfe zweier Pferde, nun ſah man ſchon den Wagen, den ſie zogen.

Näher und näher kam der Wagen. Deutlich konnte man ſehen, daß zwei Perſonen im Wagen hinter dem Kutſcher ſich befanden.

Er iſt es, flüſterte Alfred. Aber wer iſt der, der neben ihm ſitzt?

Einer ſeiner Adjutanten, ſagte Conrad, gleichviel wer! Laß uns anlegen, Bruder!

Sie legten an.

Der Wagen rollte immer näher. Die großen Buchenſtämme ver⸗ bargen die Geſtalten der Verſchwornen.

Wenn ich commandire, ſchießen wir, flüſterte Conrad.

Der Wagen war jetzt ſo nahe, daß man deutlich die darin Sitzenden erkennen konnte. Der zur Rechten Sitzende, der Mann mit dem bleichen, ehernen Antlitz das war Napoleon. Doch wer war dieſer junge Mann mit dem ſchönen, aber traurigen und wehmuthsvollen Geſicht, der neben ihm ſaß? Wer war es?

Still, um Gottes willen! Gewehr in Ruh! flüſterte Alfred. Schieße nicht, Bruder! Das iſt kein Franzoſe! Es iſt ein deutſcher Fürſt, es iſt der Bruder des Königs von Preußen! Wir dürfen nicht auf ihn ſchießen!

Nein, wir dürfen nicht auf den Bruder des unglücklichen Königs von Preußen ſchießen, murmelte Conrad, indem er das Gewehr ſenkte.

Der Wagen rollte eben dicht an den beiden Verſchwornen vorüber. Ganz deutlich konnten ſie die Worte vernehmen, welche da drinnen im Wagen gewechſelt wurden.

Ein ſchöner, duftiger Wald, ſagte Napoleon mit ſeiner ernſten, ſonoren Stimme, recht gemacht für die deutſchen Poeten und Träumer. Denn, nicht wahr, Prinz, die Deutſchen träumen gern?

Sire, ſagte Prinz Wilhelm traurig, ich glaube, Ew. Majeſtät haben ſie endlich aus ihren Träumen geweckt.

Napoleon lachte laut; jubelnd tönte dies Lachen durch den ſtillen