Teil eines Werkes 
2. Abtheilung, Napoleon und Königin Louise;; 3. Band (1859)
Entstehung
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Ja, wir ſchießen Beide zu gleicher Zeit! Morgen alſo im Webicht⸗ Hölzchen!

Am andern Tage begaben ſich die Kaiſer mit allen Königen, Her⸗ zögen und Fürſten nach Jena, um dort auf dem Schlachtfelde die Haſenjagd zu feiern.

Auf dem Landgrafenberge, auf welchem Napoleon vor zwei Jahren die Nacht vor der Schlacht bivouaquirt hatte, war jetzt an derſelben Stelle ein prächtiges Zelt aufgeführt, und indem der Herzog von Wei⸗ mar Napoleon in daſſelbe führte, erbat er ſich von ihm die Erlaubniß, den Landgrafenberg zur Erinnerung an jene Nacht hinfort denNa⸗ poleonsberg nennen zu dürfen.

Napoleon gewährte ihm die Bitte mit einem lächelnden Kopfneigen, und forderte dann den Kaiſer und die Fürſten auf, mit ihm einen Spaziergang über das Schlachtfeld zu machen, damit er ihnen jenen Schlachttag von Jena darſtelle und erkläre.

Dieſe Aufforderung ward natürlich mit allgemeiner Freude und Zuſtimmung aufgenommen, und man ſchritt den Berg hinunter in das Thal. Voran Napoleon, ihm zur Rechten Alexander, zur Linken der Prinz Wilhelm von Preußen, den Napoleon zu dieſem Gang ganz be⸗ ſonders an ſeine Seite gerufen und zu ſeiner Begleitung ausgewählt hatte. Hinter ihnen ſchritten die Könige und Fürſten, die Marſchälle und Generäle einher. In athemloſem Schweigen lauſchten Alle den Worten Napoleons, der mit lauter Stimme, mit lebhafter Bewegung, immer mehr ſich begeiſternd durch das Feuer ſeiner eigenen Worte, ſeinem glänzenden Auditorium den Schlachttag von Jena ſchilderte, und ihnen dabei ſeine eigenen Pläne und Motive, ſowie die falſchen Ma⸗ noeuvres und die verfehlten Dispoſitionen ſeines Gegners ausführ⸗ lich darlegte.

Sinnend und tiefernſt hörte Alexander ihm zu; mit athemloſer Spannung, gleich lernbegierigen Schülern, lauſchten die deutſchen Kö⸗ nige und Fürſten auf die Worte und Lehren, die von den Lippen des Helden wie köſtliche Perlen vor ihnen niederfielen. Mit düſteren Blicken und unzufriedenen Mienen hörten die franzöſiſchen Marſchälle dem Vor⸗

trag ihres Herrn zu.

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