Teil eines Werkes 
2. Abtheilung, Napoleon und Königin Louise;; 3. Band (1859)
Entstehung
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es durchaus von Ihnen! Dort giebt es eine größere Weltanſchauung! Dort werden Sie überreichen Stoff für Ihre Muſe finden.

Ew. Majeſtät ſorgen dafür, daß die Dichter jetzt, wo ſie auch ſein mögen, überreichen Stoff für ihre Muſe finden, ſagte Göthe, nicht mit der Ehrerbietung eines höfiſchen Schmeichlers, ſondern mit der lächelnden Ruhe eines Fürſten, der Andern eine Gunſt und Auszeichnung gewährt.

Ich bleibe dabei, Sie müſſen nach Paris kommen, wiederholte Na⸗ polevn. Wir wollen uns dort wiederſehen!

Göthe, der feine Hofmann, verſtand dieſen leiſen Wink und trat einige Schritte zurück.

Napoleon wandte ſich an den eben eintretenden Marſchall Soult mit einer lebhaften Frage.

Göthe zog ſich ohne weitere Ceremonie nach der Thür zurück. Die glühenden Augen des Kaiſers folgten der hohen, ſtolzen Geſtalt, und als Göthe jetzt die Thür öffnete und hinausſchritt, wandte ſich Napo⸗ leon an Berthier und wiederholte noch einmal ſeinen bewundernden

Ausruf: Voila un homme!*)

V.. Die Haſenjagd und die Mörder.

Unter dem Geläute aller Glocken, unter dem jauchzenden Zuruf der Bevölkerung waren die beiden Kaiſer Napoleon und Alexander in die feſtlich geſchmückte Stadt Weimar eingezogen. Wieder, wie vor zwei Jahren, hatte die Herzogin von Weimar den Kaiſer Napoleon oben an der Treppe des Schloſſes empfangen, aber diesmal war ſie nicht allein, ſondern ihr Gemahl, der nals von Napoleon geſchmähete und gehaßte Herzog Carl Auguſt, ſtähd ihr zur Seite, und Napoleon begrüßte das herzogliche Paar mit ſeinem herzgewinnendſten Lächeln.

*) Erinnerungen aus den Kriegsjahren 2c., von F. v. Müller. S. 241.

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