Teil eines Werkes 
2. Abtheilung, Napoleon und Königin Louise;; 3. Band (1859)
Entstehung
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haler zu zahlen⸗ auſend Mann meinem armen igkeit verleihen,

daran denken, zu wollen, rief hlen, würde es ener Empörung mich, ſie wird Gemahl wider mit Menſchen, rungen machen, niren. Da iſt g auf Begehren nur ein Werk⸗ ſie benutzt, um iſt ein ſchlimmes ſchaften, und ich n! Et und die tgeſett opponit, n zahlen. Ew. Majeſtü, deren Hühe ſih aufzu ubringen, NMajeſtt, dos werth und laſtet tät um neinet⸗ Luſen S Sie nich mernden, ber rin⸗ men Sie nir den und neine ʒir⸗ weder der Brif

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und der preußiſchen Diplomatie erlangen konnten! Oh, Ew. Majeſtät ſehen wohl, ich bin eitel, und ich möchte Jedermann Zeugniß geben können, daß mich der große Napoleon ein wenig liebt!

Napoleons Antlitz war milder und weicher geworden, während Alexander lebhaft und mit ſchmeichelnder Stimme ſprach. Jetzt reichte er dem Kaiſer mit einem langen zärtlichen Blick die Hand dar.

Sire, ſagte er, wer vermöchte es, Ihrer Grazie und Großmuth zu widerſtehen? Ich wünſchte ja vorher, Ihnen irgend eine Forderung, irgend Etwas, das zu gewähren mir ſchwer werden möchte, bewilligen zu dürfen, um Ihnen einen Beweis meiner Liebe geben zu können. Nun, Ew. Majeſtät haben in der That etwas gefordert, das mir ſchwer, wahrhaft ſchwer fällt! Aber ich will es bewilligen! Um Ihretwillen, Sire! Ich will Preußen zwanzig Millionen von der Contribution er⸗ laſſen und ſtatt der zweijährigen Friſt eine Zahlungsfriſt von drei Jahren feſtſetzen, und Befehl ertheilen, daß innerhalb ſechs Monaten alle meine Truppen und Beamten aus Preußen zurückgezogen werden.*) Sind Ew. Majeſtät damit zufrieden, und iſt es ein Beweis meiner Freundſchaft für Sie?

Es iſt ein Beweis Ihrer Freundſchaft, Ihrer Großmuth, Ihres Edelſinns, und ich danke Ew. Majeſtät von ganzem Herzen dafür, rief Alexander, indem er Napoleon zärtlich umarmte. Oh, wie ſtolz und glücklich werde ich ſein, wenn ich dem Königspaar bei meiner Rückkehr dieſe frohen Nachrichten bringen kann. Ach, ſie haben viel gelitten, meine armen Bundesgenoſſen, und wenn Ew. Majeſtät nichts dawider haben, möchte ich den König Friedrich Wilhelm und ſeine Gemahlin in dieſem Winter auf einige Wochen nach Petersburg einladen, um ihnen dort einige Zerſtreuung und Aufheiterung bereiten zu können. Billigen Ew. Majeſtät dieſen Plan?

Napoleon warf einen raſchen, forſchenden Blick auf Alexanders heiteres, ſorgloſes Angeſicht. Ich maße mir nicht an, darüber zu ent⸗ ſcheiden, wem Ew. Majeſtät Ihre Gaſtfreundſchaft beweiſen wollen,

*) Thiers, Histoire du Consulat. Vol. IX. p. 264. Pertz, Leben des Freiherrn von Stein. Th. II. S. 261.