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daß Sie ſo groß von mir denken, um überzeugt zu ſein, ich werde die Stel⸗ lung, welche mir das Glück verliehen, nicht mißbrauchen. Ich will Ihren Gedanken Ehre machen, Madame. Ich will Alles thun, was in meinen Kräften ſteht, um Ihr Unglück zu mildern und Preußen ſo mächtig zu erhalten, als es ſich mit der Politik und den Verpflichtungen, die ich gegen meine alten und neuen Freunde habe, vereinen läßt. Ich beklage es aus tiefſter Seele, daß Preußen nicht zu meinen Bundesgenoſſen gehören wollte, und daß ich ihm mehr als einmal vergeblich meine Freundſchaft angetragen habe. Es iſt nicht meine Schuld, daß Eure Majeſtät jetzt die Folgen dieſer Weigerung tragen müſſen, aber ich will dieſe Folgen, ſo viel ich kann, zu mildern ſuchen. Ich kann Ihnen Ihre alten Grenzen nicht wieder geben, ich kann Ihr Preußen nicht ganz von den Laſten und Nöthen des Krieges befreien und es nicht freiſprechen von den Tributen, welche der Sieger dem Ueberwundenen auferlegen muß, um ſich für das vergoſſene Blut ſeiner Soldaten be⸗ zahlt zu machen; aber ich will von meinen Vortheilen keine übertriebene Anwendung machen. Ich will immer eingedenk ſein, daß Preußens Königin nicht blos die ſchönſte, ſondern auch die hochherzigſte, muthigſte und edelſte Frau der Welt iſt und daß man ihrer Hochherzigkeit jede mögliche Huldigung darbringen muß. Ich verſpreche Ew. Majeſtät, daß ich gern bereit bin, alle Ihre Wünſche, ſo viel in meinen Kräften ſteht, zu erfüllen. Laſſen Sie mich daher Ihre Wünſche genau kennen, ſeien Sie ganz offen gegen mich. Was ich kann, will ich bewilligen. Wir wollen verſuchen, gute Freunde zu werden, und zum Zeichen dieſer Freundſchaft erlaube ich mir, Ihnen dieſe Blume anzubieten, die Ihnen ſo ſehr gleicht!
Er nahm aus der Porzellanvaſe, die auf dem Tiſche ſtand und mit duftenden Blumen angefüllt war, eine volle Purpurroſe und reichte ſie der Königin dar.
Wollen Sie dieſes Pfand meiner Freundſchaft von mir annehmen? fragte Napoleon mit jenem Lächeln, das ſein Antlitz mit dem Hauch ewiger Jugend verklärte.
Die Königin zögerte. Es widerſtrebte ihrem edlen und ſtolzen Herzen, ein ſolches Geſchenk der Empfindſamkeit aus den Händen
Deſi ſchaft zu ih
Antlit noch
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