Teil eines Werkes 
2. Abtheilung, Napoleon und Königin Louise;; 2. Band (1859)
Entstehung
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2 5 441 erlauben,; immer ungeſtümer und unerſättlicher in ſeinen Forderungen. Des

Königs Willfährigkeit ward zurückgewieſen; die Bedingungen, welche man ihm auferlegt hatte, wurden von demſelben Kaiſer, der ſie dietirt hatte, verleugnet und für ungültig erklärt. Jeder neue Triumph, jede neue Feſtungs⸗Capitulation ließ den Kaiſer in ſeinen Forderungen weiter gehen und endlich wagt er jetzt, dem König einen Frieden an zubieten, der das Königreich Preußen auf eine einzige Provinz reducirt,

empört ſich Friedens⸗ ein Vertra ſein würd * Luccheſini ſchlagen,

der des Königs Lage nur noch verſchlimmern und ein Uebermaß von die Fider Demüthigung ſein würde, ohne zugleich ein Mittel zum Heil und zur ſo wide

Rettung zu werden. Wenn Preußen dieſen durchaus illuſoriſchen zu unter Friedensvertrag annähme, würde es ſich dadurch ganz und gar einem handelt he unerſättlichen Feind überliefern, deſſen ehrgeizige Pläne ihm bekannt in ihrer E

ſind, würde das preußiſche Cabinet ſich der einzigen Stütze berauben, ſie alsdan

die ihm noch geblieben. Es würde Rußland verrathen, und es würde nur der bi

durch dieſen Verrath nicht ſich ſelbſt erretten, ſondern nur noch ſeinen der, ſobal 6 eigenen völligen Untergang beſchleunigen. Niemand kann es wagen, Kaum wür 3 dem König dieſen Rath zu geben, ich, welcher immer gegen irgend ein König ihm Bündniß mit Frankreich geweſen, ſelbſt da ſchon, als es anſcheinend und mge 3 Preußen Vortheile gewährte, ich am allerwenigſten!) Ew. Majeſtät Friden au 1 haben befohlen, ich habe nach beſter Ueberzeugung meine Meinung ge hite, ihn 3 ſagt. Ich bin zu Ende! lezten und Die Königin dankte ihm mit einer leichten Verbeugung und Napolen wandte ſich dann dem Freiherrn von Stein zu. Und Sie? fragte lezen Rn ſie. Wollen Sie mir jetzt Ihre Anſicht über den Friedensvertrag, fihung d den unſere Geſandten in Charlottenburg ſchon unterzeichnet haben, welche Au mittheilen? Vuuen m Ew. Majeſtät, ſagte Herr von Stein raſch und ungeſtüm, es e di u . fehlt mir die weiſe Gelaſſenheit, die lächelnde Unnahbarkeit des Herrn gegend, von Hardenberg. Es iſt mir nicht gegeben, mit beſonnener Ruhe und 7 i Or großherziger Unparteilichkeit die Intereſſen und Handlungsweiſen von niten 6 Freund und Feind abzuwägen. Ich bin kein feiner Hofmann, ſondern ſiüſnd nur ein ſchlichter, deutſcher Mann und ſo müſſen mir Ew Majeſtöt it

S

luſſiſchen *) M6moires d'un homme d'état. Vol 1X. 345. X.

Auta,