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Land auf die Gnade Napoleons, welcher der Große genannt wird, nicht bloß, weil er Länder zu erobern, ſondern weil er auch Groß⸗ muth zu üben verſteht. Sire, die Hand des Eroberers baut ſich nur äußere Throne, welche vergehen können, die Großmuth des Siegers baut in den Herzen der Menſchen ſich Throne, welche unzerſtörbar ſind.
Ah, ich möchte nicht zu viel rechnen auf dieſen Thron, den ich mir im Herzen des Kurfürſten von Heſſen aufrichten könnte, ſagte Napo⸗ leon achſelzuckend.
Sire, wollen Ew. Majeſtät nicht mindeſtens die Verſprechungen hören, welche dieſe Herren im Namen des Kurfürſten machen ſollen? fragte Talleyrand.
Nun, was iſt's? rief Napoleon. Was haben Sie mir von Ihrem Fürſten noch weiter zu ſagen?
Sire, der Kurfürſt iſt bereit, ſich ganz der Gnade Eurer Ma⸗ jeſtät zu unterwerfen, ſagte Herr von Lepel. Er wird ſich vor allen Dingen beeilen, dem Rheinbund beizutreten. Er iſt außerdem bereit, eine Contribution zu zahlen, die feſten Plätze ſeines Landes den Franzoſen einzuräumen und zwölftauſend Mann ſeiner Soldaten zu der franzöſiſchen Armee ſtoßen zu laſſen. Er fleht nur, daß Eure
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Majeſtät in Anerkennung aller dieſer Opfer ihm die Souverainetät,
„ und den Beſitz ſeiner Titel und Würden und ſeines angeſtammten Landes laſſe.*)
Nein, rief der Kaiſer heftig, nein, er hat ſeine Souverainetät ver⸗ ſcherzt, er iſt es nicht werth, ein Fürſt zu ſein. Es giebt kein fürſt⸗ liches Haus in Deutſchland, welches ein beharrlicherer Feind Frank⸗ reichs geweſen wäre, als das von Heſſen⸗Kaſſel. Es hat die Hand verſchmäht, die ich ihm bot, jetzt hat das Schwert zwiſchen ihm und mir gerichtet. Das Schickſal hat gewollt, daß ich an dem Kurfürſten die Strafe üben ſollte, die er durch ſeine Thaten verdient hat. Sagen Sie mir nicht, daß das heſſiſche Volk Antheil nimmt an dem Schickſal des Kurfürſten, daß es mit Liebe an ſeinem angeſtammten Herrſcher hänge. Das iſt nicht wahr! Das Volk von Heſſen verwünſcht den
*) Siehe: Häuſſer, Deutſche Geſchichte. III.
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Kurf kauft dieſe verda


