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Majeſtät, gegen die Königin zu richten und ſie zu ſchmähen mit eben der Wuth, mit welcher er Ew. Majeſtät geſchmäht hat.
Und Sie glauben, daß dieſer Menſch ſich dazu verſtehen wird, ſo ſeine eigenen Worte zu widerrufen und ſich ſelbſt der Lüge zu zeihen? Er hat, wie man mir geſagt hat, bis jetzt mit einem wahren Enthu⸗ ſiasmus ſeine Königin verherrlicht und mich geſchmäht.
Sire, wir werden ihm mit dem Tode drohen, wir werden ihm
Geld bieten, und er wird der Angſt und der Habgier erliegen! Ich kenne die Herren Journaliſten. Sie ſind feig und immer in Geld verlegenheit. Drohen wir dem Herrn Lange, geben wir ihm ein Capital, und er wird beſiegt ſein, er wird ſeine vergiftete Waffe gegen die Königin wenden, und aus dem Bewunderer wird ein An⸗ kläger werden! Napoleon blickte ſ
Elende Race, dieſe Menſchen, murmelte er, man muß ſie verſchlingen, un nicht von ihnen verſchlungen zu werden!— Nun wohl, ſagte er
innend und mit gerunzelter Stirn vor ſich nieder.
dann laut, verſuchen Sie es! Wenden wir die Waffen, welche die fanatiſche Königin gegen uns geſchärft hat, wider ſie ſelber. Machen wir aus dem Bewunderer der Königin ihren Ankläger. Aber es müſſen gute und begründete Anklagen ſein! Man muß dieſem khö⸗ richten Volk die Augen öffnen, man muß ihm zeigen, daß dieſe Königin, welche es als eine heilige Lueretia, eine ſchöne Heilige anbetet, nichts weiter iſt, als eine niedliche Frau von artiger Figur mit wenig Geiſt, aber vieler Coquetterie, und die fern davon eine Heilige zu ſein, ein ſehr menſchliches Herz hat und manche Aventure beſtanden hat.*) Wenn der Herr Lange in dieſem Sinne ſchreiben will, möge er begna⸗ digt werden.**) Man müß zuweilen die Tragödie in eine Faree Napolens eiene Worte Siehe Go Collection des Bulletins
**) Talleyrand hatte ganz richtig ſpeculirt. Die Furcht vor dem ange
n einer glänzenden Belohnung mächte aus
droheten Tode und, das Verſpreche dem Redacteur des Telegraphen einen eben ſo begeiſterten Bewunderer Napo leons, als er früher ein Bewunderer der Königin Louiſe geweſen, und während er ſonſt Lobgedichte auf die Königin geſchrieben, entblödete er ſich jetzt nicht, die ſchamloſeſten Schmähungen und Verleumdungen gegen ſie in ſeinem Jonal
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