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verwandeln, damit die dummen Menſchenkinder über das lachen, worüber ſie zuerſt Luſt hatten, zu weinen. Ah, dieſe Königin von Preußen wollte durchaus gegen mich kämpfen. Sie mag es haben. Wir wollen kämpfen, und es wird ein Kampf auf Leben und Tod ſein. Hat der preußiſche Geſandte unſere Bedingungen angenommen? Sire, geſtern ſchwankte er noch, heute wird er nicht mehr ſchwanken! Weshalb nicht? Sire, es iſt ſoeben ein Courier angelangt, und ich kam Ew. Majeſtät die mündlichen Nachrichten mitzutheilen, welche er bringt. Er kommt von Stettin und meldet, daß dieſe Feſtung capitulirt hat. Unſer
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Hufaren haben Beſitz von der Feſtung genommen.
er Kaiſer lächelte. Nun, ſagte er, wenn die Huſaren ſchon Feſtungen einnehmen, dann wird man eine neue Art der Kriegführung erfinden müſſen, und man kann die Manern der Feſtungen abtragen. Aber Sie haben Recht, der Fall Stettins iſt für Preußen ſehr wichtig, und das Gouvernement wird ſich ſchon entſchließen müſſen, unſere Bedingungen anzunehmen. Wir ſollten uns aber mit dem Abſchluß der Friedens⸗Unterhandlungen nicht allzuſehr beeilen. Die Bedin⸗ gungen, welche wir Preußen geſtellt haben, ſind ziemlich günſtig; wenn noch mehrere ſolcher Couriere eintreffen, ſo werden wir die Be— dingungen verſchärfen und den Frieden ein wenig härter machen! Suchen Sie den preußiſchen Geſandten hinzuhalten, es iſt noch nicht nöthig, daß wir den Frieden ſo raſch unterzeichnen. Warten wir die Nachrichten ab.
Eben öffnete ſich die Thür, und der Kammerlakai erſchien mit der abzudrucken. Er begann damit, daß er eine Viſion publicirte, in welcher Friedrich der Große ſeinem Groß⸗Neffen, Friedrich Wilhelm dem Dritten, er ſchien und ihm Vorwürfe machte, daß er es gewagt habe, dem großen Napo⸗ leon den Rrieg zu erklären, und worin er, im Intereſſe ſeines Volkes, dem König befahl, ſofort Frieden zu machen. Dieſe elende Spiegelfechterei empörte indeß alle Gutgeſinnten, und in Einem Tage verlor der Telegraph mehr als die Hälfte ſeiner Abonnenten. Aber er fuhr fort in ſeinen ſchamloſen Ver leumdungen der Königin, denn das franzöſiſche Gouvernement bezahlte ihn dafür. Mémoires d'un homme d'état. Vol. XI. 314.


