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II. A
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Beſonders vermeiden Sie es, ſich in die Politik zu miſchen. Beküm⸗ mern Sie ſich nur um Ihre Privat⸗Angelenheiten, und thun Sie, wie die heilige Schrift es Ihnen gebietet, geben Sie dem Kaiſer, was des Kaiſers iſt.*)
Er wandte ſich an den Ober⸗Conſiſtorialrath Ermann, den Senior der Geiſtlichkeit von der franzöſiſchen Gemeinde, und ſchaute den ehr⸗ würdigen Greis mit ſeinen flammenden Blicken durchbohrend an.
Sie vor allen Dingen, mein Herr, ſollten dieſen Spruch wohl bedenken, ſagte Napoleon mit lauter Stimme. Denn Sie ſind ein Franzoſe, und es iſt daher Ihre Pflicht, wo Sie auch ſeien, dem Va⸗ terlande treue und ergebene Unterthanen zu erziehen. Sie hätten in dieſer Stadt durch Ihren Geiſt und Ihr belehrendes Wort viel Gutes wirken können. Sie hätten der Bevölkerung die Augen öffnen müſſen über ihre wahren Intereſſen und über das Unheil, welches ein Krieg mit Frankreich nothwendig herbeiführen müſſe. Sie haben das ver⸗ ſäumt, Sie haben geſchwiegen, während die fanatiſche Kriegspartei laut ſchrie und brüllte und das wilde zuchtloſe Treiben der Garde⸗Officiere die Gutgeſinnten einſchüchterte. Ich weiß wohl, daß Sie an dieſen Dingen nicht Schuld ſind, aber Sie hätten ſuchen ſollen, ſie zu ver⸗ hindern. Ich kenne ſehr wohl diejenige Partei, welche hier mit ihrem Fanatismus gegen Frankreich ſo viel Unheil geſtiftet hat. Ich weiß, daß die Königin an der Spitze dieſer Partei ſtand. Wie einſt Marie Antoinette die Garden bei jenem berühmten Bankett fanatiſirte, ſo hat auch die Königin Louiſe ihre Garde⸗Officiere fanatiſirt. Sie iſt daher verantwortlich für das wüſte Kriegsgeſchrei und für den tollen Ueber⸗ muth der Officiere. Dieſe Frau, welche ihrem Volk ſo verderblich geworden iſt, wie Helena den Trojanern, dieſe Frau iſt an allem Un⸗ glück Prehißens Schuld!**)
Seine Stimme rollte wie Donner durch den Saal dahin, ſeine Augen ſchoſſen Blitze, und wie von Entſetzen ergriffen, ſah man Alle umt ihn her erblaſſen und⸗ die Augen zu Boden ſchlagen.
*) Napoleons eigene Worte. Siehe: Goujou Collection ete. Bulletin XXI. *) Napoleons eigene Worte. Siehe: Häuſſer III. 32 Mühlbach, Napolevn ll. Bd


