ar im feier⸗ en Soldaten
oge zwiſchen ene, ſternen⸗ eneräle durch tes, als in formen, und
en hetnieder⸗
tet, nicht ſie, men, ſchaute n Mann, der
ne Ordens⸗
uf den gold⸗ Uniforn nit eine dreickige ſaß er auf d Schnauben er Herr, ſaß n Zügen, nu ber die Menge ade aus, und rmamornen von Stein a, gleichglig r mächtig wie eur! mit dem
der
Leute auf den er bol⸗ 6 unentbehr⸗ hörte und k t vetmißte ſie
123
Gleichgültig, ruhig und kalt ritt der Imperator vorwärts, aber deſto neugieriger, lebendiger und flammender waren die Blicke, welche die Marſchälle und das glänzende Gefolge des Kaiſers nach allen Seiten hin richteten, deſto mehr ließen ſie es ſich angelegen ſein, die Menge zu beobachten und zu den Fenſtern hinauf zu grüßen, um den ſchönen und liebreizenden Frauen, welche da wie eine Blumenguirlande die Häuſer ſchmückten, ihre Huldigung darzubringen. Aber dieſe ſchö⸗ nen Frauen erwiederten ihre Grüße nicht, und die ſieggewohnten, triumphirenden Generäle ſahen, was ſie ſelten geſehen, ſie ſahen, daß die Frauen ihre Huldigung nicht annahmen, daß ſie mit ernſten, trau⸗ rigen Mienen zu ihnen niederſchauten, ja, daß die meiſten dieſer ſchö⸗ nen liebreizenden Geſichter von Thränen überfluthet waren, nicht von Thränen, wie ſie die Freude erglänzen macht, ſondern von ſolchen, wie ſie der Schmerz und Zorn dem düſteren Auge erpreßt.*)
Der Imperator hatte ebenſowenig das Jubelgeſchrei der Menge, als die Thränen der Damen an den Fenſtern beachtet, ernſt und in ſich verſunken ritt er weiter dem königlichen Schloſſe zu. Die Glocken des Doms, in deſſen untern Gewölben die Leichen der Königsfamilie ruhten, in deſſen oberen Hallen die feierlichen Trauungen der Könige und der Prinzen und Prinzeſſinnen des königlichen Hauſes ſtattfanden, die Glocken des Doms begrüßten jetzt mit freudigem Hallen den ſieg⸗ reichen Feind des Königs und die Pforten ſeines Schloſſes thaten ſich vor ihm auf, und in den glänzenden Galaſälen, in welchen ſonſt nur die ehrfurchtsvollen gehorſamen Vaſallen und Beamten des Königs ihrem Souverain gehuldigt hatten, waren jetzt dieſelben Vaſallen und Beamten, und die Hofleute und Cavaliere verſammelt, um dem fran⸗ zöſiſchen Imperator zu huldigen als ihrem Herrn und Souverain. Da waren ſieben Miniſter des Königs, da war der Magiſtrat von Berlin mit ſeinen beiden Bürgermeiſtern, da waren die hohe Geiſtlichteit beider Confeſſionen und die Juſtiz⸗Collegien, da waren die Beamten des königlichen Hauſes mit dem Ober⸗Ceremonienmeiſter des Königs, dem Grafen von Neale, an der Spitze. Und alle dieſe Herren waren
*) Mémoires du Duc de Rovigo. Vol. I. p. 30.
—— S ————


