Teil eines Werkes 
2. Abtheilung, Napoleon und Königin Louise;; 1. Band (1859)
Entstehung
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von dieſe

M.

Ihren, w eutſche Tied. Min s war ein arer ſonniger Herbſtmorgen; in langen Zügen ath⸗ erette meten pie beiden verwundeten Officiere die erquickliche Luft ein und duß ui ießen ihre Angen hinſchweifen über den klaren blauen Himmel und entfliehen. vas herrliche Hügelland. gline, He

ud zu venken, daß meine Augen dies Alles niemals wieder ge⸗ 1% i ſehen hätten, wenn Sie ſich meiner nicht erbarmten! ſagte Schill mit irn einen dankbaren Blick auf ſeinen Gefährten. ſnit n Vh mein Freund, ſeufzte Graf Prickler traurig, wir werden nicht laben imnieb blos den Himmel und die ſchöne ſtille Welt erſchauen, und Feſts be

eicht kann es kommen, daß wir heute noch ſo viel Unheil und Jammer ſcen ettticen, daß Sie Ihre Augen verwünſchen, weil ſie das ſehen müſſen! Aber doch haben Sie Recht, es iſt immer noch beſſer, ſelbſt in Noth Uuli und Kummer zu leben, als in Noth und Kummer zu ſterben, denn wer 4 6 lebt, hat noch eine Zukunft vor ſich und kann in ihr Rache und Erſatz für die Vergangenheit erſtreben. Unſere nächſte Zukunft aber wollen geiln wir uns jetzt oben von jenem Hügel aus erſchauen und von dort aus

unſere Richtung beſtimmen. nein Her

Sie ſchritten weiter dem nahen Hügel zu. Oft mußten ſie inne halten auf ihrem Wege, oft ſanken ſie keuchend und bis auf den Tod§5 erſchöpft zuſammen, aber ihr Wille und ihre Jugend überwand ihre ſ Schwäche und endlich hatten ſie ihr Ziel erreicht, endlich ſtanden ſie 4 ju auf dem Gipfel und ließen ihre Augen weit umherſchweifen über die e Da drüben, wo die fürchterlichen Dämpfe aufſteigen, da liegt eneſun Auerſtädt, ſagte Schill nach einer langen Pauſe, in der ſie Beide ihre Unſ erſchöpften Lungen hatten ausathmen laſſen. nch No

Ja, und jenſeits jener Hügel liegt Jena, ſagte Prickler traurig. bm

Das ſind zwei melancholiſche Namen für ein preußiſches Ohr und ich uim ittags

möchte, wie Ulyſſes, meine Ohren verſtopfen, damit ſie nichts mehr