Teil eines Werkes 
2. Abtheilung, Napoleon und Königin Louise;; 1. Band (1859)
Entstehung
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und wie Sie vorhin das Brod damit ſchuitten, fah ich, 5 es war. Wollen Sie es mir geben?

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Um es mir ins Herz zu ſtoßen, wenn 3. 5* entrinnen kann.

Und ich? Was ſoll aus mir werden?

Bevor ich mich ſelber tödte, werde ich Sie mit ninen durchſtoßen. Sind Sie es zufrieden?

Ich bin es zufrieden. Nur geben Sie wohl Acht, mein oen zu treffen und mich nicht blos zu verwunden, ſondern auch zu tödten.

Ach, ich ſehe, daß wir Beide uns verſtehen und daſſelbe Herz im Buſen tragen, rief Schill freudig. Lieber ſterben, als in franzöſiſche Gefangenſchaft gerathen und von der Gnade des corſiſchen Thrannen abhängig ſein! Jetzt, Kamerad, laſſen Sie uns gehen! Dein Sie haben wohl Recht, mit dem Abend kommt das Wundfieber un wir ſind verloren, wenn wir dann keine Pflege haben. 5

Kommen Sie, ſagte Prickler, legen Sie Ihren geſunden Arm in den meinen. Sie ſehen, das Schickſal hat uns für einander beſtimmt, denn es hat Ihnen den rechten, mir nur den linken Arm ruinirt, ſo können wir wenigſtens neben einander gehen und uns gegenſeitig unter⸗ ſtützen. Ich werde Ihre rechte Hand ſein, Sie werden mir Ihren linken Arm leihen, wenn ich Jemand zu umarmen habe. Aber freilich, es wird ſich Niemand mehr nach unſerer Umarmung drängen, Jeder⸗ mann wird uns verſpotten und verhöhnen, mit blutigen Zügen wird Jeder auf unſerer Stirn zu leſen ſuchen: er iſt auch einer von den Beſiegten!

Kamerad, ſagten Sie nicht vorher, wir wollten zuerſt uns mit unſern eigenen Angelegenheiten beſchäftigen, bevor wir von den andern Dingen ſprechen?

Es iſt wahr, laſſen Sie uns gehen!

Und Einer auf den andern geſtützt traten die beiden Officiere aus der Hütte.