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von dieſer Sirenenſtimme des Todes hören ehn. denn ich fage⸗ Ihnen, wenn ich die beiden Namen höre, vie ih vor Ver⸗ zweiflung in den Abgrund ſtürzen. 3 3
Mein Freund, mir ſcheint, wir ſind ſchr in n Aimiht unſer erſtes und heiligſtes Beſtreben muß ſein, uns aus deuſelben zu erretten, ſagte Schill achſelzuckend. Der erſte Schritt voichörts it. daß wir uns durchzuſchmuggeln verſuchen, um der Gefagnſchaft jr entfliehen. Wohin alſo wenden wir uns zunächſt. S Pläne, Herr Graf? ni 1
Da ich nun einmal durch meine Wunden zur unthitiglit nzi bin, ſo will ich nach Schleſien auf mein Gut gehen und da blähen, bis ich geneſen bin. Und Sie, Herr Kamerad? Wollen Sie dir er lauben, Ihnen einen Vorſchlag zu machen? Wenn Sie näch nichte Feſtes beſtimmt haben, So ſollten Sie mich begleiten und bei uhr! bleiben, bis Ihre Wunden geheilt ſind. Ich habe auf meinem Gute
ſchöne Waldungen und Fiſchereien, und wenn Sie die Jagd und das
Angeln lieben, ſo bin ich ſicher, Ihnen Zerſtreuungen anbieten zu können.
Aber Sie vergeſſen, daß mein rechter Arm verwundet iſt, Graf, ſagte Schill mit einem trüben Lächeln, ich werde alſo ein ſchlechter Gefährte für Sie ſein und darf daher Ihr freundliches Anerbieten nicht annehmen. Auch geſtehe ich Ihnen, daß meine Seele zu unruhig und mein Herz zu traurig iſt, um den Frieden des Landlebens ertragen zu können. Ich muß in der Welt und im Getümmel bleiben und zu⸗ ſchauen, wie Preußens Schickſal ſich geſtaltet. Ich gedenke nach Kol⸗ berg zu gehen, die Feſtung iſt ſtark und unbeſiegbar, ſie wird ein un⸗ einnehmbares Bollwerk gegen den Feind ſein, und ich habe in der Feſtung gute Freunde. Bei ihnen will ich bleiben bis zu meiner Geneſung.
Unſere Wege werden ſich alſo bald wieder trennen, Sie gehen nach Norden, ich nach Oſten. Aber einige Tage bleiben wir doch noch zuſammen, das Wundfieber wird ſchon dafür ſorgen, daß wir nur langſam vorwärts kommen. Unſere nächſte Sorge muß ſein, uns ein Mittagsmahl und ein ſicheres Nachtlager zu verſchaffen.
Und mir ſcheint, ich ſehe da hinten am Sorizont ſchon Beides
Mühlbach, Napoleon. IMl. Bd 2


