712
Dann wird es alſo noch länger dauern, bis wir den Franzoſen packen können, riefen einige Soldaten. Dachten, wir hätten ihn endlich ſicher und er könnt' uns nicht mehr entſchlüpfen, und nun, da er uns wittert, findet er doch noch ein Mauſeloch, wo er hinausſchlüpfen kann.
Aber wir wollen ihm dies Mauſeloch auch noch verſtopfen, ſagte eine mächtige Stimme neben ihnen, und wie die Soldaten ſich erſchrocken umwandten, ſahen ſie ihren Feldherrn, den Fürſten von Hohenlohe, der mit ſeinen Adjutanten durch das Lager ſchreitend, eben bis zu ihnen gelangt war.
Die Soldaten machten Front und begrüßten ehrfurchtsvoll den Feldherrn, der links und rechts freundlich ſeine Grüße nickte.
Ihr wäret es alſo zufrieden, wenn wir den Franzoſen bald gegen⸗ über ſtänden? fragte er die Soldaten, deren Geſpräch er belauſcht hatte.
Ja, wir wären's zufrieden, riefen ſie, es ſollt' ein Feſttag für uns ſein!
Nun, dazu kann bald Rath werden, ſagte der Fürſt lächelnd, indem er vorwärts ging.
Es lebe der Fürſt von Hohenlohe! jubelten die Soldaten ihm nach.
Der Fürſt ſchritt weiter, überall Grüße gebend und Grüße empfangend, überall Jubel verbreitend, wenn er verſprach, daß es nun bald zur Schlacht kommen, daß man bald die Franzoſen be⸗ ſiegen werde.
Jetzt blieb er vor den Grenadieren ſtehen, die ſich in Reih und Glied vor ihm aufgeſtellt hatten.
Kinder, ſagte er laut und freudig, die ſchwerſte Arbeit werde ich für Euch aufſparen. Wenn es Noth thut, müßt Ihr mit dem Ba⸗ jonnet drauf gehen, und ich weiß, Ihr werdet den Feind werfen, wo Ihr ihn trefft. Nicht wahr, Ihr thut das?
Ja, wir thun es, brüllten die Grenadiere, ja, wir thun's gewiß! Wenn's nur erſt ſo weit wäre!
Es wird bald genug ſo weit kommen, rief der Fürſt, und indem er die Reihen hinunter ſchritt, fragte er einen hochgewachſenen, breit⸗ ſchultrigen Grenadier: Nun, wie viel Franzoſen nimmſt Du denn auf Dich?
2 2
—
5
auf ei
2 Gege nigen an ſ Haup höchſt könne mein dorf tiefe
der nit d und
Tog daß die jiehe
ſchre


