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Die Vriegserklärung Preußens.
Friedrich Wilhelm der Dritte hatte heute noch nicht ſein
König dem früheſten Morgen hatte er ſich in daſſelbe
Kabinet verlaſſen. Seit zu arbeiten. Landkarten, Schlachtpläne und aufge⸗
zurückgezogen, um und in ihrer Mitte
ſchlagene Bücher lagen auf den Tiſchen um ihn her,
ſaß der König, ſinnenden Blicks und ſorgenvoller Miene.
Ein leiſes Klopfen an der Thür ſtörte ihn in ſeinen Gedanken
Der König hob ſein Haupt empor und horchte. Das Klopfen wieder⸗ lte ſich.
as kann nur
holte ſie ſein, ſagte er vor ſich hin, und ein leiſes
Er eilte nach der Thür hin und
ſi D Lächeln flog durch ſeine Züge. öffnete ſie.
Seine Ahnung hatte ihn nicht getäuſcht. Es war die Königin, welche da vor der Thür ſtand. Lächelnd, anmuthsvoll und heiter wie immer, trat ſie in das Kabinet ein, und reichte ihrem Gemahl ihre Hand dar.
Zürnſt Du mir, mein theurer Freund, daß ich
Aber mir ſchien, Du habeſt heute lange genug für und da konnteſt Du Deiner Luiſe auch wohl
Dich geſtört habe?
fragte ſie zärtlich. den Staat gearbeitet, eine Viertelſtunde weihen. Du weißt wohl, wenn ich Dich nicht am Morgen geſehen habe, ſo fehlt meinem Tag
und er iſt grau und düſter. Deshalb, da Du heute noch nicht zu mir
Dir. Guten Morgen, mein Herr und
e der rechte Sonnenſchein,
gekommen biſt, komme ich zu Gemahl.
Guten Morgen, meine Königin, ſagte die durchſichtig weiße Stirn der Königin drückend. Füge hinzu, guten Tag, meine theure Auiſe, denn ein Glückwunſch aus ſo ſchönem und edlem Munde wird hoffentlich alle böſen Geiſter ſchrecken, und machen, Ich erwarte gar Vieles von ihm!
der König, einen Kuß auf
daß dieſer Tag wirklich gut wird. Die Stirn des Königs, welche ſich bei dem Erſcheinen der Königin
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