Teil eines Werkes 
1. Abtheilung, Rastatt und Jena : 3. Band (1859)
Entstehung
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von Preußen, ewige Treue und Liebe, ſchwöre ewige Treue und Liebe

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Heldenthaten und Siege ihm ſeinen Aufenthalt kund zu thun, und Graf Haugwitz machte ſich daher auf den Weg.

Der Vertrag von Potsdam ſollte vorläufig nach dem Wunſche des Königs von Preußen ein geheimer bleiben, nur die zunächſt dabei Betheiligten, nicht aber die Welt ſollte Kunde davon erhalten und Nie⸗ mand ſollte ahnen, daß Preußen endlich ſeine Neutralitäts⸗Politik auf⸗ gegeben habe.

Aber dieſes Geheimhalten paßte nicht in den Plan des Kaiſers Alerander, es machte außerdem den Miniſter von Hardenberg beſorgt, ob der König in der letzten Stunde der Entſcheidung ſich nicht wieder von der franzöſiſchen Partei am Hofe zu der früheren beliebten Neu⸗ tralitäts⸗Politik zurückdrängen laſſen werde. Es war daher weiſe, den König ſö weit vorwärts zu drängen, daß er nicht mehr zurück könnte, und ſoviel von dem Geheimniß des geſchloſſenen Bündniſſes zu ver⸗ rathen, als nöthig war, um den König an daſſelbe zu feſſeln.

Der Kaiſer bat daher in der Stunde ſeiner Abreiſe nach Oeſter⸗ reich das preußiſche Königspaar, ihn noch zu dem Grabe Friedrichs des Großen zu begleiten. In der Mitternachtsſtunde des fünften November begaben ſie ſich daher in die Garniſonkirche von Potsdam, in deſſen unterm Gewölbe der Sarg des großen Königs ruht. Ein einziger Fackelträger geleitete die drei fürſtlichen Gäſte, deren Schritte ſchauerlich wiederhallten in den ſchweigenden dunklen Räumen.

Am Grabe des Königs angelangt, beugte der Kaiſer ein Knie, ſein Antlitz, grell beleuchtet von dem Schein der Fackel, ſtrahlte von Begeiſterung. An der andern Seite des Sarges ſtanden der König und die Königin, Beide mit gefaltenen Händen, der König mit düſtern,

in ſich gekehrten Blicken, die Königin die Augen gen Himmel gewandt, das Antlitz verklärt von heiliger Rührung und Freude.

Alerander, immer noch auf ſeinen Knieen liegend, erhob jetzt ſeine

beiden gefaltenen Hände zum Himmel empor. Am Grabe des größten

Heldenkönigs, ſagte er mit lauter, feierlicher Stimme, am Grabe Friedrichs des Großen ſchwöre ich meinem Bundesgenoſſen, dem König

war überzeugt, daß Napoleon ſchon dafür ſorgen würde, durch neue

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