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Aber hinter den Gewitterwolken ſteht die Sonne, ſagte Hardenberg, und wenn die Donner verhallt ſind, wird ſie wieder leuchten.
Und ſie wird dann leuchten auf das Haupt meines Mannes und meiner Kinder! rief die Königin, die ſtrahlenden Augen gen Himmel gewandt.
Sie wird vor allen Dingen dem preußiſchen Volke leuchten aus dem Angeſicht ihrer angebeteten Königin Luiſe, ſagte der Prinz.
Die Königin lächelte wehmüthig. Sprechen wir nicht von der Sonne, ſondern von den Gewitterwolken, welche ihr vorangehen. Sie drängen rings umher, ſehen wir zu, wie wir ſie zerreißen können. Auf meinen Beiſtand und meine Mithülfe können Sie zählen. Mein Gemahl und meine Kinder ſind bedroht, ich fühle es, und ſehe es: Frankreich heißt der Feind, der ſie bedroht. Von nun an wollen wir dieſem Feind mit offnem Viſir entgegentreten. Ich verſpreche Ihnen Das im Namen Preußens, im Namen meines Gemahls und meiner Kinder! Hier, nehmen Sie Beide meine Hände: Wir wollen zu einander halten und mit einander kämpfen gegen Frankreich zu Preußens Ehre und Ruhm. Sie werden kämpfen mit Ihrem Schwerte und Ihrer Feder, ich mit meinem Wort und meiner Liebe. Möge das Volk uns unterſtützen, möge Gott uns ſegnen!
Möge Gott uns ſegnen! wiederholten der Prinz und der Miniſter, indem ſie die Hände der Königin ehrfurchtsvoll küßten.
Und jetzt, meine Herren, gehen Sie, ſagte die Königin nach kurzer Pauſe. Laſſen Sie uns dieſen Moment durch kein Wort entweihen. Alles für Preußen! das ſei unſere Loſung, und damit ſage ich Ihnen heut Lebewohl. Alles für Preußen!
Alles für Preußen! riefen die beiden Herren, indem ſie ſich von der Königin verabſchiedeten.
Luiſe ſchaute ihnen nach mit einem langen, gedankenvollen Blick, dann wandte ſie ſich um, und ging raſchen Schrittes durch das Gemach hin; der ſchnelle Luftzug ihres Vorüberſchreitens wehte das Papier von dem Pult auf dem Clavier zur Erde hin und es fiel gerade zu der Königin Füßen nieder.
Sie hob es auf; es war das Lied, welches ſie vorher geſungen. Ein ſchmerzliches Lächeln zuckte um die Lippen der Königin, und die
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