ich Rtulien den Füßen als ſeine wenigſtens mnen hat! oll es vicht u wahren, s wird den en Frieden er erhalten Zauderns icht länger Rutter und ihre Hinder ds gemahnt Königin von roht. Die verſtanden. er Bitten,
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vewegt, jetzt hoffe ich noch auf die Rettung Preußens, denn in dieſer Stunde hat es eine Bundesgenoſſin erobert, welche ihm mehr darbringt, als Heere und Waffen, welche die Begeiſterung und das feſte Wollen eines Feldherrn an die Spitze ſtellt!
Und mit dieſem Feldherrn an der Spitze werden wir ſiegen über alle Franzoſenheere, rief Prinz Louis begeiſtert, mit dieſem Feldherrn werden wir jubelnd hinausziehen dem Feinde entgegen, und Ein Gedanke, Ein Gefühl wird uns Alle beſeelen: die Königin Luiſe ſchützt als holder Genius das preußiſche Vaterland, die Königin Luiſe wacht und betet für uns! Oh, meine Königin, möge dieſer glückſelige Tag des Kampfes kommen, gebieten Sie der Sonne dieſes Tages, daß ſie emporſteige, und hineinſcheine in alle preußiſchen Herzen, und ſie alle erwärme und durchglühe mit dem Gefühl der Vaterlandsliebe, auf daß ſie den Tod und die Wunden nicht mehr ſcheuen, ſondern nur die Schmach und die Erniedrigung! Oh, mein Blut brennt wie Feuer in meinen Adern, es möchte in einem ungeheuren Feuerſtrom hervorſtürzen, um alle Franzoſen zu erſäufen und zu verbrennen. Königin, haben Sie Erbarmen, laſſen Sie den feierlichen Tag bald anbrechen, an dem ich mein Blut für das Vaterland vergießen darf!
Leben Sie, wirken Sie für das Vaterland, ſagte die Königin mit leuchtenden Augen und mit vor Begeiſterung ſtrahlendem Angeſicht. Das iſt nicht das Höchſte und Schwerſte, für eine große Idee den Heldentod zu ſterben, ſondern höher und ſchwieriger iſt es, dieſe große Idee zu hüten und zu ſchützen auch in düſtern und ſchlimmen Tagen, ſie nicht zu verlaſſen und aufzugeben im Unglück, ſondern ihr Hüter und Prieſter zu ſein, ſelbſt wenn das Schickſal ſie zu verwerfen und uns mit ihr zu demüthigen ſcheint. Jetzt, wo ich einen neuen Lebensweg beſchreite, jetzt ſage ich zu Ihnen aus tiefſter Ueberzeugung: wir wollen kämpfen und ringen für die Ehre, Freiheit und Unabhängigkeit Preußens und Deutſchlands, aber wir wollen auch entſchloſſen ſein, nicht blos für dieſe Ideen zu ſterben, ſondern auch für ſie zu dulden, zu leiden und
Schmach zu ertragen. Oh, mir iſt, als ſchauete ich in dieſem Augen⸗ blick hinein in die Zukunft und ſähe da für uns viel Jammer und Noth, viel Stürme und Gewitterwolken.
Mühlbach, Napoleon. I. Bd 34
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