Teil eines Werkes 
1. Abtheilung, Rastatt und Jena : 3. Band (1859)
Entstehung
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land, dann wird es nur noch eine franzöſiſche Provinz ſein, gleich Italien und Holland; alle deutſchen Fürſten werden ihre Kronen zu den Füßen Napoleons niederlegen, und froh ſein, wenn er ſie wenigſtens als ſeine Statthalter duldet in ihren früheren Landen, oder ihnen wenigſtens ihre hohlen Titel läßt, nachdem er ihnen ihre Länder genommen hat!

Nein, nein, rief die Königin, dahin darf es, dahin ſoll es nicht kommen! Preußen iſt da, um die Ehre Deutſchlands zu wahren, Preußen wird ſich erheben, ein ſieggewohnter Held, und es wird den Eroberer von ſeinen Grenzenzzurückſchlagen, es wird ſich den Frieden mit den Waffen erkämpfen, da es ihn nicht mit der Feder erhalten konnte! Sie haben Recht, die Zeit der Neutralität und des Zauderns

iſt vorüber, und jetzt muß gehandelt werden. Auch ich will nicht länger Sie haben die Mutter und

neutral bleiben, auch ich will handeln.

die Gattin aufgerufen, und ihr die Gefahr gezeigt, welche ihre Kinder und ihren Mann bedroht, Sie haben die Tochter Deutſchlands gemahnt an die Schreckniſſe, welche ihr Vaterland, Sie haben die Königin von Preußen gewarnt vor dem Unheil, welches ihr Volk bedroht. Die Mutter, die Gattin und die Königin hat Sie gehört und verſtanden. Die Zeit der Neutralität iſt vorüber, wir müſſen mit unſern Bitten, unſern Vorſtellungen das Herz des edelſten und beſten Königs rühren, daß er ſein Ohr uns zuwende, und nicht mehr höre auf die Zuflüſte⸗ rungen und Schmeicheleien ſeiner Feinde, daß er ſeine Feinde und ſeine Freunde erkenne. Der König zaudert nur, weil er in edler Selbſtauf⸗ ſeines Volks höher ſtellt, als ſein eigenes Glück, und die Befriedigung ſeiner eigenen Wünſche. Im Herzen und ſeiner ganzen Natur nach ein Kriegsheld, zwingt er ſich, ein Friedensfürſt zu das Wohl ſeines Volkes dies erfordert. Volk dieſes edle Opfer nicht annehmen will, daß es freudig bereit iſt, mit ſeinem Blut ſeine verletzte Ehre rein zu waſchen. Möge die öffentliche Meinung ſprechen und uns zu Hülfe kommen! Ich ſage uns, denn von nun an ſtehe ich zu Ihnen, bin ein Glied Ihrer Partei, eine entſchiedene und offene Feindin

Frankreichs! Gott ſegne Ew.

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opferung das Glück

ſein, weil er glaubt, daß Beweiſen wir ihm, daß ſein

Majeſtät für dieſes Wort, ſagte Hardenberg tief

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