Hundenberg, en. Sund meiner nel gewandt. leuchten aus Prinz nder Sonne, Sie dringen Auf meinen Gemahl und mkreich heißt m Feind mit im Namen inder! Hier, er halten und e und Ruhnm. eder, ich mit unterſtützen,
der Miniſter,
in nach kurzer rt entweihen.
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nwollen Blic, das Gemach as Payier von gerade zu der rhet geſungel⸗
nigin, und die
Augen ſchwermuthsvoll zum Himmel emporhebend, flüſterte ſie leiſe: oh, gieb mein Gott, daß Dies keine Vorbedeutung iſt, und daß nicht auch ich mein Brod mit Thränen eſſen und in kummervollen Nächten weinen muß! Wenn's aber geſchieht, mein Gott, ſo gieb mir Kraft, das Unglück ſtandhaft zu tragen, und meinem Gemahle ein Troſt, meinen Kindern eine Mutter zu ſein!
V. Der Schwur am Grabe Friedrich des Großen.
Die Wünſche der Königin hatten ſich ſchnell erfüllt; die öffentliche Meinung hatte ſich in Berlin mit ſeltener Energie und Unumwundenheit gegen Frankreich erklärt, und mit einem einzigen Schrei der Wuth und des Entſetzens hatte das Volk die Nachricht von der Neutralitäts⸗Ver⸗ letzung aufgenommen. Die ſonſt ſo friedliebenden, vergnügungsſüchtigen Berliner ſchienen ſich plötzlich in kampfesdurſtige, ernſte Helden ver⸗ wandelt zu haben, für welche es kein anderes Ziel mehr gab, als ſo bald wie möglich die widerfahrene Beleidigung zu rächen, und Frankreich zur Rechenſchaft zu ziehen für den, Preußen angethaenen Schimpf.
Krieg! Krieg! das war das Wort des Jubels und der Bitte, das jetzt durch alle Straßen und durch alle Häuſer tönte, das wie ein einziges jauchzendes Gebet der ganzen Nation ſich zu den Fenſtern des Königs⸗ hauſes hinaufſchwang und da mit leiſem Flügelſchlag anzuklopfen ſchien, damit der König ihm öffne und es einziehen laſſe in ſein Herz.
Ueberall ſprach man nur von dieſer Einen großen Angelegenheit, überall fragte man ſich: werden wir zu den Waffen greifen? Werden wir Frankreich den Krieg erklären?
Denjenigen, welche dieſe Frage verneinten, kehrte man mit zornigen Blicken und drohendem Murren den Rücken; Denjenigen, welche dieſe Frage bejaheten, reichte man freudig die Hand dar und begrüßte ſie als Freunde und Bundesgenoſſen.


