Teil eines Werkes 
1. Abtheilung, Rastatt und Jena : 2. Band (1859)
Entstehung
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ſchwöre, Deutſchland alle meine Kräfte und Talente zu weihen, ich ſchwöre es, meinem großen Vaterlande ein treuer und dienſtbereiter Sohn zu ſein!

Ich habe Deinen Schwur gehört, Friedrich Gentz, und ich nehme ihn an im Namen Deutſchlands! ſagte Mariane feierlich. Du ſollſt ein Kämpfer ſein für Deutſchlands Ehre und für Deutſchlands Recht, nur daß Du ſtatt des Schwertes mit der Feder kämpfen ſollſt.

Aber wo werden ſich mir die Pforten zu meinem Kampf⸗Turnier öffnen? fragte Gentz ſinnend.

In Oeſterreich, rief Mariane raſch, der Kaiſer von Deutſchland erwartet Dich, den Sohn Deutſchlands, der Kaiſer von Deutſchland ruft Dich, damit Du Deinem Vaterlande dienen und nützen ſollſt. Ich habe den Auftrag, Dir das zu ſagen. Der neuernannte öſterreichiſche Geſandte, Graf Stadion, hat mir dieſen Auftrag ertheilt, er hat mich ermächtigt Dich für Oeſterreich, das heißt, für i zu gewinnen! Denn glaube mir, Deutſchlands Wohl iſt jetzt tallein in Oeſterreich, nicht in Preußen zu finden!

Nein, nicht in Preußen, rief Gentz ſchmerzlich. Hier ſchließt man ſeine Augen, um das Schreckniß nicht zu ſehen, welches unaufhaltſam zu uns herandrängt und bald ſich wie eine Lawine über Deutſchland dahinrollen wird, um uns alle zu verderben, wenn wir nicht mit Auge die Gefahr berechnet und ihm Dämme entgegen geſtellt haben! Hier bewundert man Bonaparte, und ſieht in ihm nur den während ich in ihm den Tyrannen wittre, der uns knechten will mit ſeiner revolutionairen Freiheit und ſeiner Jacobinermütze, welche auch nur eine Krone iſt, aber von anderer Geſtalt! Ich haſſe dieſen Bona⸗ parte, denn ich haſſe die Revolution, die ſich ſpreizt mit der Phraſe der Freiheit und unter dieſem Deckmantel doch nichts weiter iſt, als ein bluttriefender Despot, der den Menſchen nicht einmal das Recht der freien Meinung gönnt, und den Gedanken, der ihm nicht gefällt, auf das Schaffot jagt! Ich haſſe die Revolution, ich haſſe Bonaparte, und dann haſſe ich jede Tyrannei, und ich werde ſie bekämpfen, ſo lange ich lebe!

Und ich werde als Dein treuer Schildknappe an Deiner Seite

bleibe wilſt, nach neues ſch m alle P berg, ſchloſſ und n ſſin iſt au mein nicht! Komm unerſo ſchütze zu gel L zartſi in die ſchloſ kein( mich meinſ ſchwö ſchwö und

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