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bleiben und Dir die Pfeile ſpitzen, welche Du auf den Feind abſchießen willſt, rief Mariane mit glühender Begeiſterung. Wir Beide ziehen nach Wien, zum Dienſte Deutſchlands. In Wien ſoll ſich uns ein neues Jahrhundert und ein neues Vaterland aufthun! Dort werden ſich mir, Dank meinen Titeln, meinem Rang und meinen Connexionen, alle Pforten öffnen, und die Jüdin Mariane Meier, Prinzeſſin Eiben⸗ berg, wird ſelbſt die Gemächer des Kaiſers und der Kaiſerin nicht ver⸗ ſchloſſen finden, ſondern ſie werden ſich ihr aufthun als einem geehrten und willkommenen Gaſt, denn ich bin eine vom Kaiſer erſchaffene Prin⸗ zeſſin und die Freundin der Kaiſerin, Victoria von Poutet Colloredo iſt auch meine Freundin. Und wohin ich gehe, ſollſt auch Du gehen, mein Freund, und die Pforten, die ſich mir öffnen, ſollen auch Dir nicht verſchloſſen bleiben! Mir öffnen ſie mein Rang, Dir Dein Genie! Komm, laß uns einen Bund ſchließen, laß uns ſchwören, feſt und unerſchütterlich zu einander zu ſtehen, einander zu halten und zu ſchützen, und jeden Schritt, den wir vorwärts thun, gemeinſchaftlich zu gehen.
Oh, meine edle, großmüthige Freundin, rief Gentz ſchmerzlich, wie zartſinnig Du Deine Protection zu verhüllen trachteſt. Ich habe Dir in dieſem Bunde nichts zu bieten, denn ich würde alle Thüren ver⸗ ſchloſſen finden, wenn Du ſie mir nicht öffneſt. Ich habe keinen Rang, kein Geld und keine Freunde bei Hofe!
Nun, ſo protegire ich jetzt Dich, damit in einer ſpätern Zeit Du mich protegirſt, ſagte Mariane. Laß uns ſchwören, unſere Wege ge— meinſchaftlich zu gehen!
Ich ſchwöre es bei Allem, was mir heilig iſt, rief Gentz, ich ſchwöre, Dir und Deutſchland treu zu bleiben mein Leben lang, ich ſchwöre Dir zu folgen auf allen Deinen Wegen, Dir zu dienen, wo und wie ich kann, Dich zu lieben bis zu meinem letzten Athemzug!
Der Bund iſt geſchloſſen, ſagte Mariane feierlich. Von nun an wollen wir gemeinſchaftlich kämpfen, gemeinſchaftlich unſer Ziel ver⸗ folgen. Es iſt unſere eigene Größe und die Größe Deutſchlands! Das Vaterland iſt in Gefahr, ſehen wir zu, ob wir Beide nicht ein wenig zu ſeiner Rettung beitragen können, ob es nicht unſerer Hände


