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Tag der allgemeinen Geſchenke und der allgemeinen Liebesgaben ſei, die man unter den brennenden Tannenbaum lege, und mit denen man ſich gegenſeitig überraſche. Da wandte ſich Duroc an den König und ſagte mit ſeiner unausſtehlichen franzöſiſchen Liebenswürdigkeit:„Sire, wenn heute der Tag der allgemeinen Geſchenke in Deutſchland iſt, ſo habe ich heute zu allererſt den Muth, im Namen des erſten Conſuls und Generals Bonaparte eine Bitte an Ew. Majeſtät zu richten und Sie um ein Geſchenk zu erſuchen, wenn anders Ew. Majeſtät mir dazu die Erlaubniß ertheilen wollen.“— Der König natürlich ertheilte ihm die Erlaubniß und Durove fuhr fort:„Sire, das Geſchenk, um welches ich Ew. Majeſtät im Namen des erſten Conſuls erſuchen ſoll, iſt eine Büſte des großen Königs Friedrichs des Zweiten! Der erſte Conſul hat jüngſt die Statuen in der Dianen-Galerie der Tuilerien gemuſtert; es ſind da die Statuen von Cäſar und Brutus, von Coriolan und Cicero, von Ludwig dem Vierzehnten und Carl dem Fünften, aber der erſte Conſul vermißte die Statue Friedrichs des Großen, und er hält die Sammlung der Herven alter und neuer Zeit für unvollſtändig, ſo lange ihr Friedrich der Große fehlt! Sire, ich wage es alſo, im Namen Frankreichs um das Geſchenk einer Büſte Friedrichs des Großen zu bitten.“*)
Sehr geſchickt, in der That, ſagte Mariane lächelnd, dieſe Repu⸗ blikaner ſcheinen ſehr gute Hofmänner zu ſein.
Ja, ſehr geſchickt, rief Gentz, der ganze Hof war ſelig und voll Wonne über dieſe ungeheure Schmeichelei, über dieſe Anerkennung, welche das große Frankreich dem kleinen Preußen zollte; mich aber hielt's nicht länger in dieſen Sälen bei den hundewedelnden Deutſchen und ich ſtürzte fort, um Ihnen meine Wuth, meine Scham und meinen Kummer zu klagen. Oh, meine Freundin, was ſoll aus Deutſchland werden und wie werden alle dieſe Wirren enden! Das Verderben ſteht vor uns, und wir ſehen es nicht, und wir rennen dem Abgrund zu und müſſen eine Beute werden dieſes Frankreichs, dieſes Wolfs im Schaafs⸗ kleide, das uns ſo lange ſtreicheln wird, bis es uns verſchlingen kann!
*) Hiſtoriſch.
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