ſſe, und naugen⸗ er Fürſt ind ihm he eines ewieſen, höhnend genüber⸗
wohl be⸗ nd einige ündlichen
nAhnen, der Firſt geweſen, n daher Marione eine Ge⸗ hatte na⸗ an gr⸗ Fürſtn
und die l ſein neinigen m Beſit gelungen
Liebe zl zuerſ in
Veg zu
359
vertreten, und ihm zn ſagen daß Niemand das Sterbezimmer be⸗ treten dürfe.
Und wer unterſteht ſich, dies zu befehlen? fragte der Fürſt, ſeinen Weg fortſetzend.
Die gnädige Frau hat es ſo befohlen! ſagte der erſte Kammer⸗ diener. Die gnädige Frau wollen allein ſein mit der Leiche ihres Gemahls.
Der Fürſt zuckte die Achſeln und ſchritt, gefolgt von den Juſtiz⸗ beamten, der Thür zu, welche er indeß vergeblich zu öffnen verſuchte.
Ich glaube, dieſe Perſon hat die Thür von innen verſchloſſen, ſagte der Fürſt mit verhaltenem Zorn.
Ja, mein Herr, die gnädige Frau haben ſich eingeſchloſſen, ſagte der Kammerdiener, die gnädige Frau wollen in ihrem Schmerz nicht von Condolenz⸗Viſiten geſtört werden.
Nun, ſo überlaſſen wir ſie ihrem Schmerz, rief der Fürſt mit einem ſpöttiſchen Lächeln. Kommen Sie, meine Herren Beamten, gehen wir an unſer Geſchäft! Nehmen wir ein Inventarium in ſämmtlichen Zimmern auf und verſiegeln wir! Führen Sie uns in die Zimmer, Herr Kammerdiener.
Aber der Kammerdiener zuckte kopfſchüttelnd die Achſeln. Ver⸗ zeihung, gnädiger Herr, das iſt unmöglich. Se. Durchlaucht, unſer verſtorbener Herr und Fürſt, hat ſchon vor einigen Tagen, als er ſein Ende herannahen fühlte, ſämmtliche Zimmer ſchließen und im Beiſein des Geſandtſchafts⸗Perſonals von dem erſten Attaché der Geſandtſchaft verſiegeln laſſen. Die Schlüſſel ſämmtlicher Zimmer aber ſind auf Befehl des Fürſten der gnädigen Frau, ſeiner Gemahlin, übergeben worden.
Der neue Fürſt Heinrich XV. wandte ſich etwas beſtürzt an die Juſtizbeamten.
Dürfen wir die Thüren mit Gewalt öffnen? fragte er.
Nein, das wäre ungeſetzlich, ſagte einer der Rechtsanwalte leiſe. Ohne Zweifel hat der verſtorbene Fürſt auch darüber ſeine Befehle er⸗ laſſen und den Beamten der Geſandtſchaft dieſelben anvertraut. Ew.
Gnaden müßten ſich zuerſt an dieſe Herren wenden.


