IV.
Trankreich und Peſterreich.
Bonaparte war kaum wieder in ſein Gemach zurückgekehrt und hatte die Thür deſſelben hinter ſich zugedrückt, als die entgegengeſetzte Thür geöffnet ward und der eintretende Diener„Se. Excellenz den Grafen Ludwig von Cobenzl“ meldete.
Bonaparte winkte raſch mit der Hand und ging dem Grafen bis in den Vorſaal entgegen, um ihn mit der äußerſten Höflichkeit und Freundlichkeit willkommen zu heißen.
Hand in Hand traten die beiden Herren in das Gemach ein, Jeder mit einem Lächeln auf den Lippen, Jeder dem Andern freund⸗ liche Worte ſagend, Jeder mit dem geheimen Wunſch und Vorſatz, die Gedanken des Andern zu erforſchen und zu errathen, ſeine eigenen aber in tieſſter Bruſt verborgen zu halten. Mit zuvorkommender Freundlichkeit bot der General dem Grafen den Ehrenplatz auf dem Divan und ſetzte ſich ihm gegenüber auf den Fauteuil. Ein kleiner, runder Tiſch mit Schreibzeug und Papieren ſtand zwiſchen ihnen und bildete ſo gewiſſermaßen die Grenze zwiſchen Oeſterreich und Frankreich.
Die heißen Wünſche Oeſterreichs ſind alſo jetzt erfüllt, ſagte Graf Cobenzl mit einem ſüßen Lächeln. Frankreich wird uns fortan nicht mehr feindlich gegenüberſtehen, es wird uns ein Freund und Bundes⸗ genoſſe ſein.
Frankreich wird dieſen Freund und Bundesgenoſſen willkommen heißen, rief Bonaparte lebhaft, vorausgeſetzt, daß er es ehrlich meint. Ah, mein Herr Graf, keine Proteſtationen! In der Politik beweiſen keine Worte, ſondern allein die Thaten. Oeſterreich beweiſe uns alſo durch ſeine Thaten, daß es das gute Einvernehmen mit Frankreich aufrichtig wünſcht und ſeine feindliche Haltung gegen die Republik ehrlich und für immer aufgegeben hat.
Aber hat Oeſterreich das nicht ſchon bewieſen? fragte der Graf erſtaunt. Hat Se. Majeſtät der Kaiſer nicht ſich bereit erklärt, die
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