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mich nicht, auch gegen Sie in die Schranken zu treten, denn der Kampf könnte nicht gleichmäßig ſein zwiſchen einem Volk, das ſo eben erſt ſeine Freiheit erobert hat, und zwiſchen Herren, die ſie ihm wieder ſtreitig machen wollen. Wenn Sie heute die Mittel zur Verſöhnung, welche ich Ihnen biete, verwerfen, ſo werde ich Ihnen morgen andere Bedingungen machen; aber wehe demjenigen unter Ihnen, der meine Vermittelung verweigern wollte, denn ich würde dann das ganze Gerüſt einer falſchen Politik umſtürzen, und der Thron, der ſich auf eine ſchwache, thönerne Unterlage ſtützte, würde bald zuſammenbrechen. Ich ſpreche zu Ihnen mit dem Freimuth eines Soldaten und dem edlen Stolze eines Siegers, ich warne Sie, weil mir das Wohl der Völker, welche der Segnungen des Friedens bedürfen, am Herzen liegt. In Ihren Händen ruht jetzt der Krieg oder der Frieden, und von Ihrer Fügſamkeit allein wird es abhängen, ob Frankreich mit ſeinen deutſchen Nachbarn einen ehrenvollen Frieden machen kann, oder ob Sie uns zwingen wollen, abermals die Waffen zu ergreifen. Wehe aber als⸗ dann Ihnen, denn wir würden eine blutige Satisfaction nehmen an denen, welche uns entgegen zu treten wagen. 8)
Er ſchwieg und ließ ſeine Augen mit einem raſchen Blick an den Herren vorübergleiten. Sie ſtanden da mit ernſten, düſtern Geſichtern, aber Keiner von Ihnen hatte den Muth, den ſtolzen, demüthigenden Worten des franzöſiſchen Generals einen würdigen Beſcheid zu geben; mit dem Schweigen der Unterwürfigkeit nahmen die Geſandten Deutſch⸗ lands die ſtolze Strafpredigt des Abgeordneten Frankreichs entgegen.
Ueber Bonaparte's bleiches Antlitz flog ein leiſes, höhniſches Lächeln. Er grüßte die Herren mit einem raſchen Kopfnicken, und ſich dann militairiſch ſteif kurz umwendend, verließ er den Saal und kehrte in ſein Gemach zurück.
*) Bonaparte's eigene Worte. Siehe: Le Normand I. S. 264.


