Teil eines Werkes 
1. Abtheilung, Rastatt und Jena : 2. Band (1859)
Entstehung
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wenn ein franzöſiſcher Geſandter verſuchen wollte, das Volk von Stock⸗ holm gegen ihn aufzuregen. Eben ſo wenig kann die franzöſiſche Re⸗ publik es dulden, daß Männer, die durch ihre Verbindung mit dem alten Hofe von Frankreich nur zu bekannt ſind, kommen, um die repu⸗ blikaniſchen Geſandten zu ärgern und zu reizen, die Geſandten des erſten Volkes der Erde, das, bevor es noch ſeine Politik um Rath fragt, das Gefühl ſeiner Würde aufrecht zu erhalten weiß.

Ich werde ſogleich nach Stockholm abreiſen, um meinem Hofe dieſe Anſicht des Siegers von Italien mitzutheilen, ſagte Graf Ferſen bleich vor Aerger und Scham.

Thun Sie das, reiſen Sie ſogleich ab, rief Bonaparte ungeſtüm, und ſagen Sie Ihrem Herrn, daß, wenn er dieſes alte Gerölle einer verbrauchten Politik nicht ändert, ich ihm eines Tages einen guten diplomatiſchen Gascogner ſchicken werde, der es verſteht, die Maſchine zu vereinfachen und ſie im Schritt gehen zu machen. Der König Guſtav wird es vielleicht auch zu ſpät und auf ſeine Koſten einſehen lernen, däß man die Zügel der Regierung mit feſter Hand halten, und ſich mit der andern nützlicherweiſe des Schwertes bedienen muß, ſo lange es noch Zeit iſt. Gehen Sie, mein Herr, das Ihrem König zu ſagen.

Graf Ferſen erwiderte nichts, er machte nur eine ſtumme, haſtige Verbeugung, und ſeinem hinter ihm ſtehenden Geſandtſchaftsperſonal einen Wink gebend, verließ er mit ſeinem Gefolge den Saal.*)

Bonaparte verfolgte ihn bis zum Ausgange mit ſeinen glühenden, finſteren Blicken, dann wandte er ſich wieder den Geſandten zu.

Ich durfte einen Verräther und Feind nicht in unſerer Verſamm⸗ lung dulden, ſagte er mit lauter, feſter Stimme. Wir ſind hier, um Frieden zu machen, er aber trug Unfrieden im Herzen und wollte die böſe Saat der Zwietracht unter uns ausſäen. Friede zu machen, meine Herren, das ſei unſer Aller eifrigſtes Bemühen. Zwingen Sie

*) Dieſe ganze Scene iſt hiſtoriſch und enthält nur Bonaparte's und Ferſen's eigene Worte. Siehe: Mémoires d'un homme d'état. Vol. V. S. 64. Le Normand: Mémoires I. S. 263.

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