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Thaten die Erde erobert? Und dazu wollteſt Du mir die Mittel ent⸗ ziehen, Bonaparte? Du biſt eine wilde, leidenſchaftliche Natur, und oft werde ich die Wunden heilen müſſen, die Du in Deinem Zorn geſchlagen haſt. Wohl mir, wenn ſie ſich immer heilen laſſen, wenn Dein Zorn nicht auch den Menſchen gleich ſo tödtlich iſt, wie meinem armen, kleinen Hündchen, das nichts weiter verbrochen hatte, als daß es mich vertheidigen wollte gegen Deinen Zorn.
Armes, kleines Thier, ſagte Bonaparte, einen beſchämten Blick zu Zephyr hinüberwerfend. Es thut mir wahrhaft leid, ihn getödtet zu haben, noch dazu, weil er ein Andenken an Hoche war. Aber da all mein Klagen ihn nicht wieder lebendig machen wird, Joſephine, ſo will ich ihn wenigſtens unſterblich machen! Er ſoll nicht, wie ſo mancher Held, ein unbekanntes Grab haben, nein, wir wollen dem tapfern und unerſchrockenen Vertheidiger dieſer ſchönen Feſtung Joſephine ein Denkmal errichten, welches der ſpäteſten Nachwelt erzählen ſoll von ſeinen Thaten. Laß Zephyr in einen Kaſten packen, es gehen noch heute Couriere und Transporte nach Mailand ab. Sie ſollen die Leiche mitnehmen, und ich werde Ordre geben, daß man Deinem Zephyr in dem Garten unſerer Villa ein kleines Denkmal errichte.*) — Aber jetzt, meine Joſephine, genug des Plauderns, das Leben ruft mich mit ſeinem Ernſt und ſeiner Strenge. Ich muß gehen, die Herrn Geſandten zu empfangen!
*) Bonaparte hielt Wort. Das kleine Opfer ſeiner Eiferſucht, der Hund Zephyr, ward in den Gärten von Mondeza, nahe bei Mailand, begraben und ihm dort ein Denkmal von Marmor errichtet. Siehe: Le Normand. I. 498.
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